Die säkularen Atheisten sollten zumindest so ehrlich sein, den Widerspruch zwischen den religiösen Lehren und dem modernen Säkularismus zuzugeben, schreibt Douthat. Religionsfreiheit beschränke sich nicht auf Kultfreiheit, sondern sei die Möglichkeit, seinen Glauben im ganzen Leben umzusetzen. Diese Freiheit habe Grenzen. Zwangsehen und Ehrenmorde seien für moderne westliche Gesellschaften jedenfalls unakzeptabel. Andere Lehren der monotheistischen Religionen wie die oben angeführten Beispiele (Beschneidung etc.) seien ähnlich gelagert.
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#1 von holey spirit am 10. August 2012 - 14:24
Dem Artikel kann ich 1:1 beipflichten.
#2 von Uwe am 10. August 2012 - 17:13
Wo hat ein Atheist diesen Wiederspruch jemals verschwiegen?
#3 von Elvenpath am 10. August 2012 - 19:19
@Uwe: Ich frage mich auch gerade, welches Problem der Mann hier konstruieren will. Gerade Atheisten sagen eben, dass religiöse Lehren nicht mir modernem Säkularismus vereinbar sind.
#4 von sergej_k am 10. August 2012 - 19:53
@Elvenpath
Ich denke der gute Mann hat selbst nicht kapiert, was für einen Schwachsinn er da schreibt. Wahrscheinlich hat er aus dem Originalartikel übersetzt, ohne über den Inhalt nachzudenken. Im letzten Absatz steht sinngemäß, das Verbot von Zwangsehen und Ehrenmorden wäre eine Einschränkung der Religionsfreiheit.