Kardinal Meisner: Christen häufig Ziel von Satire und Blasphemie

Es sei „bezeichnend“, dass meistens Christen das Ziel von Satire und Blasphemie seien. „Mit den Muslimen geht man viel vorsichtiger um, weil man befürchtet, dass es Ärger gibt.“

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http://www.presseportal.de/pm/66749/2304407/koelner-stadt-anzeiger-meisner-beklagt-verletzenden-umgang-mit-christen-muslime-nur-aus-angst-vor

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  1. #1 von aranxo am 10. August 2012 - 16:47

    Nun ja, vielleicht liegt es daran, dass Christen einfach ein leichtes Opfer sind. Sie haben einfach mit die bescheuertsten und abstrusesten Glaubensvorstellungen.

  2. #2 von AMB am 10. August 2012 - 16:50

    @aranxo

    Explizit die Mormonen!

  3. #3 von Olaf am 10. August 2012 - 17:01

    Naja, also bevor ich zu einer Spitze über den Islam anlege will ich vorher schon wissen worüber ich da lästere. Das dauert wohl nicht nur bei mir noch einige Zeit bis ich da so fit bin den Bullshit zu entlarven und dann ein wenig Hirnschmalz einsetze das in Worte zu packen.
    Das geht mir bei den Christen erheblich leichter von der Zunge und Feder: Ich kenne die Märchen ja schon aus meiner Kindheit!

    Herr Meisner muss lernen: ich will Qualität, keine Quantität. Und Qualität bekommt Herr Meisner laufend vorgesetz. Er kann sie wegen akuter Religiotie nur nicht wertschätzen.

  4. #4 von Olaf am 10. August 2012 - 17:03

    Oh, fast übersehen: Nicht die Menschen, sondern das Geglaubte sind Ziel Herr Meisner, aber Opferrolle spielt man in den Kreise ja gerne wenn man mit runtergelassenen (rethorischen) Hosen erwischt wird.

  5. #5 von klafuenf.de am 10. August 2012 - 17:09

    Kryssden können gar kein Ziel von Blasphemie sein, sie sind ja keine Götter.

  6. #6 von Sheldon Lee Cooper am 10. August 2012 - 18:13

    Wenn jemand in Klamotten rumläuft, die nur ein Harald Glööcker aus dem 14. Jahrhundert auf LSD designt haben kann, und dann über die Widernatürlichkeit von Homosexualität faselt, kann ich mich nur über ihn lustig machen.

  7. #7 von Hal am 10. August 2012 - 18:20

    Herr Meisner übersieht den subversiven Effekt die seine Glaubensgesellschaft auf die Gesellschaft ausübt und weint wieder einmal vorgestellte Verfolgung. Hätten Islamisten den politischen Einfluss, den die Katholen innehaben, wäre sein Vergleich gerechtfertigt – haben sie aber nicht und Herr Meisner lebt in einer rationell unzugänglichen Gegenwart.

  8. #8 von Barkai am 10. August 2012 - 18:35

    Mit den Muslimen geht man viel vorsichtiger um, weil man befürchtet, dass es Ärger gibt
    Muslime oder deren verbände geben aber erst nicht zu jedem scheiß ein Statement ab (zumindest nicht heir in europa), Kommentare zu einer deutschen Sportlerin, die wahrscheinlich den falschen lebensgefährten hat, sonntagsöffnungszeiten, Homo-Ehe, Atomkraft, die rechtmäßigkeit, mit der man nachts und früh morgens mit lautem Blechgescheppere auf seine existenz aufmerksam macht etc. da sind mir bislang noch keine Äußerungen von muslimsichen verbänden untergekommen. zudem natürlich die Penetranz in den (staatlichen) medien von seiten der Kirchen. Ich habe eher selten eine lange Übertragung aus einer Moschee gesehen.
    Natürlich ist klar, dass die Mehrheit der muslimischen Verbände homophob ist, aber sie haben noch keine Angestellten deswegen entlassen und sie organisieren keine Demos gegen die Regenbogenparaden (in deutschland), die einfach dazu auffordern, sie nicht unkommentiert stehen zu lassen.

    Aber wenn man von der kritik an der stämdigen Einmischung der Kirchen mal absieht, dann läßt sich sagen, dass ich von Heern Westergaard keine einzige Jesus- oder heiligenkarikatur kenne, die Karikatur, mit der “charlie hebdo” in deutschland bekannt wurde, war eine, die Mohammed zeigt, das nachfoglertitelbild zeigte ebenso Mohammed, die Titanic hat beide schon durch den kakao gezogen.

    Außerdem, wer ständig austeilt und das ist eine von Meisners paradedisziplinen, wenn er die Regenbogenparade als eine Demonstration von Militanten bezeichnet (sie haben die Öffnung der Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare gefordert), feststellt, dass LGBT-Menschen und Geschiedene zum Untergang der Gesellschaft beitragen, wer ständig Konfessionslose als NS-Ideologen, Stalinisten und anderweitige Verbrecher hinstellt, wer auf Missbrauchsopfer und ihre Gefühle so gar keinen Wert legt, sondern eher noch verbal hinterhertritt (obwohl das eher Lehmanns beste Disziplin ist), aber gleichzeitig feststellt, dass alleinerziehende es ncith schaffen, dem kind gerecht zu werden und dass gleichgeschlechtliche Eltern das Kind missbrauchen und traumatisieren, ja der sollte sich ein dickes fell anschaffen, denn wie man es in den wald ruft….

  9. #9 von Randifan am 10. August 2012 - 20:23

    Fordert Herr Meisner die Christen auf, genauso irrational wie die Muslime zu reagieren?

  10. #10 von ichglaubsnicht am 10. August 2012 - 21:01

    Kardinal Meisner: *mimimi*
    ;-)

  11. #11 von holey spirit am 10. August 2012 - 22:08

  12. #12 von Ichsagnur am 10. August 2012 - 22:34

    Fresse, Meisner!

  13. #13 von pufaxx am 10. August 2012 - 23:07

    “The weniger Scheiße you bau, the weniger Spott you ernte”. So einfach isses.

  14. #14 von Deus Ex Machina am 11. August 2012 - 07:30

    “Es sei „bezeichnend“, dass meistens Christen das Ziel von Satire und Blasphemie seien.”

    –> Wenn man ständig neue Steilvorlagen für Satiriker liefert….

  15. #15 von hans am 11. August 2012 - 09:02

    wenn diese menschen kinderfickern ein kuschliges zu hause bieten
    wenn diese menschen ständig anderen ihren allmachtsgedanken aufdrücken wollen
    wenn diese menschen aufgrund ihrer geistigen disfunktion nun mal eher in eine geschlossene anstalt gehören, aber niemand sie einweisen läßt. momentmal den a4 zettel zur amtsärztlichen überprüfung kann doch jeder über jeden ausfüllen und die einweisung so anschieben

  16. #16 von Nino am 11. August 2012 - 09:32

    Könnte mir bitte jemand die anti-christliche Version des alljährlichen Satire-/Blasphemieevents “Draw Mohamed Day” nennen?
    Aber vermutlich ist das aus Sicht dieses Mannes ja auch nicht “echte” Blasphemie, da Mohamed ja eh nur Hochstapler und nicht Prophet war….

  17. #17 von Martin Schmidt am 11. August 2012 - 10:03

    @Sheldon #6
    Korrekt auf den Punkt gebracht.
    Würde man bei solchem Gehabe gewzungen, nicht satirisch sein zu dürfen und nicht lachen zu dürfen, grenzte das schon an Folter.
    Dito die Behauptung von der Existenz des Mann mit Rauschebart, welche EXAKT die selbe Ernsthaftigkeit verdient wie die Behauptung
    von der Existenz des Osterhasen.
    Dito “Wiederauferstehung(TM)”, “unbefleckte Empfängnis(TM)”, “Sinflut(TM)”, “Hölle(TM)”, “ewiges Afterlife im Himmel(TM)”, “Unfehlbarkeit des Papstes(TM)”, uvm.
    Alles Dogmen die ein richtiger Christ laut der kath.Kirche glauben muss.

  18. #18 von Andreas Moser am 11. August 2012 - 10:12

    Stimmt nicht. Ich mache auch Scherze über Muslime: http://mosereien.wordpress.com/2012/05/29/leicht-zu-verwechseln-1/

  19. #19 von Wolfgang am 11. August 2012 - 15:29

    Herr Meissner, sie haben die Kriminalgeschichte des Christentums “vergessen”: Inquisition, Hexenverfolgung, Judenverfolgung, Ermordung der Indianer, Kindesmissbrauch, Kriege im Namen des Kreuzes, die Segnung der Atombombe, Ausweisung Geschiedener usw. usw. Und da beklagen sich sich über Blasphemie und Satire, das ist harmlos gegenüber ihren Verbrechen. Und ihr Gott hatte sich nie dazu geäußert. Komisch, gell?

  20. #20 von Reinhard Moysich am 12. August 2012 - 19:10

    Katholische Kirche ist nicht mitmenschlich!

    Auch ich fühle mich „fremd im eigenen Land“; aber nicht wie es laut Meisner Christen hier ergeht, sondern weil Nicht-Christen (insbesondere Agnostiker und Atheisten) in Deutschland aufgrund des massiven Drucks der katholischen Kirche klar menschenrechtswidrig extrem benachteiligt werden, z.B. wegen „Gott“ im Grundgesetz (statt „Menschenrechte“), „Religionsunterricht“ (statt „Ethik-Unterricht“) und „Kirchensteuer“ (statt Streichung und Einzug durch Kirche und selbst).

    Die katholische Kirche sollte endlich von ihrem sehr hohen Ross herabsteigen und sich auf total gleicher Augenhöhe mit sämtlichen anderen laut Menschenrechten völlig gleichberechtigten 4000 nichtreligiösen und religiösen Weltanschauungen sehen – genau dies verlangt auch die christliche Nächstenliebe!

    Nur dann kann sie auch erwarten, nicht zur Zielscheibe beißender Satire zu werden!

  21. #21 von Aranxo am 13. August 2012 - 02:54

    @Nino (#16):
    Die inzwischen alljährlich wiederkehrenden Tanzdemos am Karfreitag könnte man als anti-christliches Pendant zum “Draw Mohamed Day” sehen. Trifft es nicht ganz, aber immerhin.

  22. #22 von Noch ein Fragender am 13. August 2012 - 11:33

    „Mit den Muslimen geht man viel vorsichtiger um, weil man befürchtet, dass es Ärger gibt.“

    Klingt ja beinahe so, als ob Meisner bedauert, das es in Deutschland (noch) keine christlichen Mordkommandos gegen Satiriker gibt.