Für den in Deutschland geborenen, aus der Türkei stammenden Ali Utlu war seine Beschneidung als 7jähriger ohne Anästhesie eine Horror. Während die meisten Muslime dieses schmerzhafte Erlebnis und die sexuellen Probleme, die entstehen können, verschweigen, redet er offen über reduziertes Lustempfinden, über die Unmöglichkeit, Safer Sex zu praktizieren und über das traumatisierende “Beschneidungsfest” in seiner Kindheit.
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Trauma muslimische Beschneidung: Ali Utlu im Gespräch mit Teresa Arrieta
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#1 von finn am 6. August 2012 - 17:36
Große Hochachtung!
So klar und so überzeugend!
Bitte an Frau Merkel schicken.
#2 von Doris Wolf am 6. August 2012 - 17:38
Ein mutiger Mann!
Zur Beschneidung bei Christen im deutschsprachigen Raum, siehe http://www.doriswolf.com/wp/?page_id=310
#3 von verquer am 6. August 2012 - 23:47
Na hoffentlich steht der gemeine, interkulturelle Genitalverstümmelverteidiger jetzt seinen Mann und erklärt dem Ali mal, dass er sich gefälligst mit seiner Kultur zu identifizieren hat, dass er es toll finden soll, Teil einer jahrtausend alte Tradition geworden zu sein und überhaupt hat das bisschen fehlende Vorhaut keinen negativen Effekt auf seine Sexualität – alles andere ist gelogen. Na Frau Merkel? Die Herren Bischöfe? Diese Teresa von vor einem Monat?
#4 von Andreas P am 7. August 2012 - 01:42
Oder BBT, demzufolge ja nichts wichtiger ist als die rechtzeitige frühkindliche Indoktrination… äh, Bekanntmachung mit der Religion, weil, die Gnade der höchstpersönlichen Offenbarung, die er für sich so in Anspruch nimmt, die kriegt der liebe Gott ja sonst nicht zustande?
Mit allem drum und dran natürlich, respektive allem ab und weg, denn gegenüber den Anweisungen vom lieben Gott persönlich haben Leib und Leben Dritter selbstverständlich immer zurückzustehen.
#5 von Sheldon Lee Cooper am 7. August 2012 - 02:20
Nachdem Hannes Stein inzwischen so ziemlich jeden zum Antisemiten erklärt hat, hält er – und das ist höchst erfreulich – endlich die Klappe zu diesem Thema.
#6 von barkai am 7. August 2012 - 10:24
guter beitrag. vor allem sehr gut, wie er schildert, was ihm zugestossen ist.
gut, dass Utlu auch positives feedback bekommt. peinlich für die “Kritiker” hingegen, dass sie ihn als judenfeind bezeichnen (inkl der Juden, die austeilen müssen und ein Opfer attackieren!)
allerdings denke ich, dass die nahezu omni-präsente Gewalt (so wie Utlu es schildert) eher etwas mit der weitergabe von gewalt zu tun hat als die beschneidung alleine (obwohl die trägt natürlich mit dazu bei, eben weil es da sehr gewaltätig zu gehen kann)
ab 12.00min die Hänseleien. na gut, das kann auch umgekehrt sein (an einer jüdischen schule bsplw., wo evtl Unbeschnittene gehänselt werden können), allerdings könnten unbeschnittene schüler auch schulen besuchen, wo viele andere Unbeschnittene sind.
Allerdings sollten mögliche Hänseleien kein grund dafür sein, Kinder zu beschneiden, sondern eher ein Grund sein, für die lehrer einzugreifen (Hänseleien werden vermutlich nciht nur auf die Umkleide beschränkt sein)
Persönlich finde ich es auch gut, wie er kritisiert, dass die beschneidungsbefürworter es alles so rosig darstellen und nicht einmal kritik oder eine Debatte erlauben (wollen) und auch die rolle der (deutschen) Frauen erwähnt oder wie er den Komplex religion und religionsdebatte anspricht.
#7 von M.G. am 7. August 2012 - 11:55
Entlich mal jemand der ehrlich darüber den Mund aufmacht. Diesen beitrag sollte er mal an die Regierungsmittglieder schicken.