Christentum fördert Wissenschaft

Die Erde ist ein wundersamer Planet. Alles ist perfekt für Leben ausgerichtet. Das Staunen darüber erfasst jeden, der sich mit Naturwissenschaft befasst. Den Atheisten, weil so viel Schönes durch Zufall entstand, den Christen, weil Gott offenbar ein überwältigend guter Architekt ist. Ein neuer Dokumentarfilm des “Institutes für Glaube und Wissenschaft” weckt diese Faszination und beantwortet die Frage, warum der christliche Glaube das Forschen unterstützen kann, anstatt es zu behindern.

(…)

Außerirdisches Leben sehr unwahrscheinlich

Der gläubige Mathematik-Professor Alister McGrath (Autor von Der Atheismuswahn) erklärt: “Die Erde ist eindeutig außergewöhnlich. Natürlich können wir nicht sagen, dass es das Gleiche nirgendwo sonst im Universum geben kann. Aber wir denken darüber nun einmal auf der Erde nach und können nicht daran vorbei sehen, dass sie tatsächlich außergewöhnlich ist.” Der Brite studierte Mathematik, Physik, Chemie und Theologie.

Weiterlesen:

http://www.pro-medienmagazin.de/film.html?&news%5Baction%5D=detail&news%5Bid%5D=5661

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  1. #1 von Flo am 3. August 2012 - 18:01

    Sprach der Fisch: “Das Wasser ist so toll geeignet, dass wir darin schwimmen können, also muss das Wasser für uns gemacht sein. Lobet die große Forelle.” Ich staune höchstens, dass es immer noch Leute gibt, die so denken.

  2. #2 von AMB am 3. August 2012 - 18:03

    @Feinabstimmung

    Sind 6 Richtige im Lotto auch eine Feinabstimmung vom Lotto-Gott, oder doch eher alles Zufall?

    weil Gott offenbar ein überwältigend guter Architekt ist

    Von einem Allmächtigen würde ich etwas mehr erwarten, besonders eine fehlerfreie Erde.

    Der gläubige Mathematik-Professor Alister McGrath

    LOL McGrath hat Mathematik studiert (Abschluss?) aber nie gelehrt! Er lehrt Theologie. Er ist Leiter des Centre for Theology, Religion and Culture der Hochschule. Davor hatte er einen Lehrstuhl für Historische Theologie am Oxford Centre of Christian Apologetics inne, dem er gleichzeitig als Präsident vorstand. (wikipedia)

    @Außerieridisches Leben

    In einer N24-Doku hat mal ein Experte ausgerechnet, dass es mindesten 10.000 erdähnliche Planeten mit Leben geben muss. Sollte man doch eine zweite Erde mit Menschen finden, hat das sicher schon lange ein alter Bibelvers vorausgesagt. :lol:

    @Christentum kann Wissenschaft fördern

    Bullshit! Man will die Wissenschaft ideologisch manipulieren. Forschungsergebnisse sollen am besten “Gott war es” beinhalten. Pech gehabt. Die Wissenschaft sucht weiterhin nach der Wahrheit und bleibt ketzerisch.

  3. #3 von holey spirit am 3. August 2012 - 18:40

    Außerirdisches Leben? NEIN!

    Dämonen, böse Geister, gefallene Engel und Beelzebub auf Erden? JA!

  4. #4 von Elvenpath am 3. August 2012 - 18:55

    Die Logik einer Pfütze: Fantastisch, wie perfekt dieses Loch für mich passt. Dass muss doch jemand genau für mich entworfen haben.”

  5. #5 von rkinck am 3. August 2012 - 18:57

    „In den vergangenen Jahrzehnten entdeckte man, dass das Universum etliche Bedingungen genau erfüllen muss, damit Leben, wie wir es kennen, möglich ist.“
    Da hört die Argumentation auch schon wieder auf. Biologie und Kosmologie haben ein gemeinsames Problem, nämlich nur einen Datenpunkt. Es gibt nur ein bekanntes Leben und nur ein Universum von dem wir wissen und das sich untersuchen lässt. McGrath macht dabei den üblichen Fehler das einzig bekannte Leben als prototypisch anzusehen. Natürlich kann man berechnen, dass es keine Sterne und damit Planeten geben würde wenn die Naturkonstanten anders währen. Aber gäbe es dann auch kein Leben oder gar Intelligenz? Eben eine solche Abschätzung gibt unsere derzeitiger Wisse n nicht im Geringsten her. Auch liegt die Entstehung des Universums noch im Dunkeln. Wenn man aber den Parameterraum den die Naturkonstanten bei der Entstehung eines Universums annehmen kann überhaupt nicht vorliegen hat, wie will man dann die Wahrscheinlichkeit für Leben überhaupt abschätzen? Das Ganze ist doch nur das übliche Gewäsch über die Unwahrscheinlichkeit des Lebens und wie wunderbar doch alles zusammenpasst. Folglich gibt es einen Gott. Garniert mit Wissenschaftlern die über ausreichend kognitive Dissonanz verfügen auch noch religiös zu sein. Doch selbst wenn wir die Unwahrscheinlichkeit für die e Entstehung von Leben als gegeben sähen, warum wäre das ein Argument für Finetuning? Wäre denn eine hohe Wahrscheinlichkeit für die Erstehung für Leben ein besserer Hinweis auf Finetuning?

  6. #6 von Argus7 am 3. August 2012 - 19:29

    Dass die Erde eine Scheibe sei, war nur einer der unzähligen Irrtümer der wissenschaftsfeindlichen Religioten. Dass das Christentum die Wissenschaft fördere, ist eine Behauptung, die an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten ist. Allein schon die letzten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Astrophysik widerlegen den in der Bibel behaupteten göttlichen Schöpfungsakt. Das Christentum hat die Wissenschaft unter Garantie nicht gefördert, sondern sie im Gegenteil stets und zu allen Zeiten behindert.

    Dies mußte auch Kopernikus, der Begründer eines neuen Weltbildes erkennen. Um sich nicht den Angriffen der Kirche auszusetzen, veröffentlichte er sein Hauptwerk erst kurz vor seinem Tode. Weitere Opfer des klerikalen Kleinbürgertums waren aber auch Galileo Galilei, Johannes Kepler und Isaac Newton.

  7. #7 von rkinck am 3. August 2012 - 19:50

    Die Arbeiten von Jean-François Champollion sind auch ein schönes Beispiel wie es mit der Förderung generell so aussah.

  8. #8 von Rudolf Root am 3. August 2012 - 19:56

    Am Besten gefällt mir hier Voltaires Dr. Pangloss:
    “Bemerken Sie wohl, daß die Nasen geschaffen wurden, um den Brillen als Unterlage zu dienen.”

  9. #9 von AMB am 3. August 2012 - 19:58

    @Rudolf

    Brillen gabs schon bei Adam und Eva. :mrgreen:

  10. #10 von klafuenf am 3. August 2012 - 20:02

    Der kryssdliche Glaube, wie fast alle Rehlügionen bremst die Forschung. Weil er Neues verbietet. Z.b. Stammzellenforschung.

  11. #11 von Andreas P am 3. August 2012 - 21:06

    “Der Brite studierte Mathematik, Physik, Chemie und Theologie”, das meiste davon offenbar ohne bleibende Folgen.

    Das Christentum hat sich in dem Sinne um Wissenschaft verdient gemacht, wie es sich etwa in Sued- und Mittelamerika um die Pflege der dort vorgefundenen Kultur und insbesondere des literarischen Erbes verdient gemacht hat. Ein zeitlich naeherliegender Vergleich fiele unter Godwin.

  12. #12 von Andreas P am 3. August 2012 - 21:08

    … und @Feinabstimmung: Peinlich.

    Und mit einem derart schwachen Verstaendnis von Wahrscheinlichkeitsrechnung kann man Matheprof werden?

  13. #13 von Randifan am 3. August 2012 - 21:11

    Irrationaler Aberglaube und wissenschaftliche Kompetenz sind keine Wiedersprüche. Der Aum-Sekte, die 1995 in Japan die berüchtigten Giftgasanschläge verübten, gehörten auch gebildete Akademiker an. Issac Newton war ein großer Wissenschaftler, aber auch besessen vom Ende der Welt. Christlichen Wissenschaftler gelingt es trotz ihres Glaubens an Buch, wo steht, die Sonne umkreise die Erde, wissenschaftliche Leistungen.

  14. #14 von Andreas P am 3. August 2012 - 21:17

    Randifan: In dem Sinne, wie auch Kettenraucher uralt werden koennen.

    Naturwissenschaftliches Koennen und Religioesitaet schliessen sich nicht aus, so lange sie faktisch nur getrennt zur Anwendung kommen – aber kompetente Naturwissenschaftler sind eigentlich seit je her erheblich “atheistischer” als ihr jeweiliges gesellschaftliches Umfeld. Originelles Denken und Wahrhalten unbegruendeten Unsinns vertragen sich halt nicht gut…

  15. #15 von Michael am 3. August 2012 - 21:43

    Über die segensreiche Wirkung des Christentums auf die Wissenschaft hat gerade der HPD einen aufschlussreichen Artikel.

  16. #16 von Deus Ex Machina am 3. August 2012 - 22:50

    Sie haben offenbar etwas großes in der MAtrix geändert – ich habe ein starkes Deja Vu! Oder hatten wir das Thema nicht erst vor kurzem mit diesen Bullshitargumenten von Erfindungen, die auf christlichem Mist gewachsen sein sollten, aber schon Jahrhunderte/tausende vorher bekannt waren?

  17. #17 von Gerry am 3. August 2012 - 23:09

    wie gut die Erde doch für Leben geschaffen ist:

  18. #18 von Willie am 4. August 2012 - 00:52

    Guter Architekt, lol.
    Schon in der Genesis weiß er nicht mehr was er tun soll. Er bastelte tausende von Tieren um einen Partner für den Herrn Adam zu finden. Erstaunlich, dass dieser Adam im Schnellverfahren diesen auch noch allen Namen gab, nun ja. Erst in einer nächtlichen Klonigaktion klappt es wohl mit dem/der Partner/in. Da seine Architektur, u.a. die riesigen Dinos, wohl doch nicht so gut waren zerstörte er sie wieder und legt dann eine Piste zu pösen Meteoriten/Kometen …. – die kamen doch dann auch von diesem Superwesen.

    Wenn es diesen Gott gäbe, dann wäre er ein verlogenes, heuchlerisches Wesen.

  19. #19 von Wolfgang am 4. August 2012 - 10:45

    Christentum fördert Wissenschaft, aber wohin????

  20. #20 von Ezri am 4. August 2012 - 11:43

    Na es ist schon eine Wissenschaft für sich, Menschen glaubhaft zu machen, daß ein gebackenes Mehlwassergemisch in flacher Form in echt Gammelfleisch ist und Pennerglück ausm Aldi (auch Wein genannt) Gammelfleischblut ist,