Pussy Riot: Kirche ist Drahtzieher des Prozesses

Der in Berlin lebende Schriftsteller Wladimir Kaminer, Autor des Buches “Russendisko”, sieht die orthodoxe Kirche als Drahtzieher hinter dem Vorgehen gegen die russische Punkband Pussy Riot.

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http://www.welt.de/aktuell/article108425786/Kaminer-Kirche-ist-Drahtzieher-des-Prozesses.html

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  1. #1 von Ezri am 1. August 2012 - 11:58

    Das kann schon sein, ändert aber auch nichts daran, daß Putin Miniselbstwertgefühl den Rest erledigt. Alles muß weg, was nicht für ihn ist und das auch noch laut ausspricht.

  2. #2 von Sheldon Lee Cooper am 1. August 2012 - 14:49

    So sieht Religionsfreiheit aus. Anders als Meinungsfreiheit bedeutet Religionsfreiheit, dass man unliebsame Kritiker einknasten, am Penis seines Neugeborenen herumschneiden, sowie Frauen und Minderheiten Menschenrechte vorenthalten kann. Das ist auch der ganze Unterschied. Reine Meinungsfreiheit würde den Religiösen niemals genug sein, weil sie ihren Drang, über die Rechte anderer (unbeteiligter) Menschen zu bestimmen, nicht entspricht.

  3. #3 von Randifan am 1. August 2012 - 22:00

    Die Kirche macht den selben Fehler und schafft Märtyrer, dies wird auf lange Sicht diesen Verein schwächen. Selbst bei totallitäre Regime fing ihr Niedergang auf ähnliche Weise an.

  4. #4 von M.G. am 2. August 2012 - 11:00

    Die Punkband ist einer Ketzerverurteilung zum Opfer gefallen,denn die Russen leben in vielem noch im Mittelalter.

  5. #5 von mirlangts am 2. August 2012 - 11:47

    Da sich Russlands President in relativ kurzer Zeit vom “lupenreinen Demokraten” zum “lupenreinen Faschisten” gewandelt hat ist ihm im Sinne kirchlicher Traditionen die unverbrüchliche Gefolgschaft der Kirche (vice versa) sicher. Er kann also gar nicht anders, als jede “Beleidigung” der Kirche mit drakonischen Strafen zu belegen. Dass er sich den dafür richtigen Richter (Modell Freissler) ausgesucht hat, bestätigt nur meine Ansicht.