
Gott sitzt zwischen den Stühlen: Will er gerecht sein, könnten wir nicht leben. Deshalb geht Gott nicht den Weg der Gerechtigkeit, sondern den Weg des Friedens.
„Du bekommst, was du verdienst“, sagt der Volksmund. Aber würde Gott Schuld mit Strafe bezahlen lassen, wären wir alle verloren. Gott müsste um der Gerechtigkeit willen uns alle zur Rechenschaft ziehen. Was ist die gerechte Konsequenz für eine Lüge? Für eine Verleumdung? Für eine Vergewaltigung? Für einen Mord? Der Preis der Schuld ist der Tod, treibt es der Apostel Paulus auf die Spitze. Wäre Gott gerecht, wie wir Gerechtigkeit verstehen, müssten wir alle sterben.
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#1 von Noch ein Fragender am 23. Juli 2012 - 08:50
Gott sitzt zwischen den Stühlen
Da hat sich Gott mit seiner Schöpfung aber einen ganz schönen Stress an den Hals gehängt. Hätte er das nicht voraussehen und die Finger vom Schöpfen lassen können?
Und jetzt will er auch noch nachbessern und einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen. Ob das man gut geht?
#2 von Argus7 am 23. Juli 2012 - 09:01
Gott hat für alles eine Antwort, aber für nichts eine Lösung !
#3 von Wolfgang am 23. Juli 2012 - 10:35
Der Gottesbegriff ist ungerecht. Gerecht ist nur, das wir alle einmal sterben müssen und das ist gut so. Amen.
#4 von derKritiker (@derKritiker67) am 23. Juli 2012 - 11:12
“Gott hat für alles eine Antwort, aber für nichts eine Lösung !”
Absolut geiler Satz Argus7 … sehr klasse !!
#5 von Barkai am 23. Juli 2012 - 11:41
Für eine Vergewaltigung?
Das Opfer, sofern es in der Stadt vergewaltigt wurde, wird umgebracht (der Tater immerhin auch) (Deut 22:23-24, KJB). Wird es in einer laendlichen Gegend vergewaltigt und ist weder verlobt noch verheiratet, dann muss es den Taeter heiraten und zur besodneren Bestarfung ist bei dieser Ehe eine Scheidung unmoeglich (Deut 22:18-19).
#6 von AMB am 23. Juli 2012 - 16:17
@Argus7
Der Spruch ist gut!!