[..] For believers in various gods, there are prayers for the victims, prayers for the nation, and sometimes, recriminations. Christian leaders such as Pat Robertson are fond of blaming tragedies on various scapegoats, whether they be atheists, gays, or backsliding Christians. Pastors pore over their Bibles, and Imams their Korans. How, they wonder, does this fit into the will of a loving and yet apparently cruel god? One of the common answers is that there are too many people who don’t believe in gods. Too much godlessness, they shout from their pulpits, is why this kind of thing happens.
Of course, non-believers of all stripes see things a little differently. I set out to discover how non-theists are responding, and what sort of things they think about when tragedy strikes.
[..] From this atheist’s perspective, we also respond differently in several ways. We do not resort to prayers, or magic words, or studying ancient texts to find answers. We look up statistics. We compare American policies to other countries, and look for patterns. We try to find solutions ourselves, because we don’t believe this is part of any god’s will. We believe that any god who would include mass murder as part of a “loving” plan could not possibly know much about love. We grieve for the victims, and their families, and we wish that we could speak out at school, at work and at home, without being blamed, ridiculed, or shut out of the conversation.
Because we believe this is the only life we get, many of us become motivated to help change this world for the better. We believe the victims are dead, and that is that. It’s the worst kind of tragedy, and they are just gone. We do not look to heaven as a salve for the soul, nor to a god for some sort of purpose in this senselessness. We look to our minds and our hands for solutions. Today. On earth.
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#1 von deradmiral am 23. Juli 2012 - 23:01
Übersetzung:
#2 von hedgewart am 23. Juli 2012 - 23:15
@deradmiral
Wollte gerade meinen Senf dazu geben. Ich kann nämlich kein englisch. Ich meine das sehr ernst.
Nun zu der Überschrift “Atheisten reagieren auf den Amoklauf in Colorado”:
Ja und? Auf einen zu zeigen, der nicht dem entspricht, was ich oder andere sich vorstellen, ist langweilig.
Wennn Atheisten sich einen drauf schrubbeln, kommt es mir fast vor, als hätte ich mit denen nix am Hut.
Ich bin für das Prinzip der Nichteinmischung.
Wenn Atheisten sich konkret in religiotische verhaltensweisen einmischen, dann bin ich flux weg!
Zunächst meine Meinung, die oft und möglicherweise änderbar ist!
#3 von deradmiral am 23. Juli 2012 - 23:20
Nun, Hedgewart, wir Gottlosen werden von Religioten bezichtigt, diesen Amoklauf verschuldet zu haben. Daher ist diese Stellungnahme notwendig, damit die Religiösen in den USA mal kennenlernen, wie vernünftige Menschen denken.
#4 von hedgewart am 23. Juli 2012 - 23:22
@deradmiral
Eigentlich halte ich’s ja mit Enver Hoxha, was den Wahn angeht, bin aber doch eher “tolerant”.
#5 von hedgewart am 23. Juli 2012 - 23:27
@deradmiral
Mir ist diese Problematik in allen Auswüchsen bewusst und bekannt, und deshalb ist es fast besser den Irren kein Feedback zu geben.
Ich meine, die Atheisten in den USA. Wie kann man darauf warten, um Irre Religioten anzuklagen?
Das zeichnet die Atheisten nicht aus, wie ich finde!
#6 von deradmiral am 23. Juli 2012 - 23:28
@hedgewart
Ich verstehe nicht wer hier nicht “tolerant” sein soll.
#7 von hedgewart am 23. Juli 2012 - 23:38
@deradmiral
Die “Toleranz” bezog ich auf E. Hoxha!
‘Will damit sagen, dass ich nicht unbedingt tolerant bin, wenn es um Glaube geht.
Ich beziehe mich auf die Atheisten, die den Senf zu der Geschichte dazu geben!
#8 von deradmiral am 23. Juli 2012 - 23:57
Wer sich nie zu Wort meldet, der ist bald abgemeldet. Und auch “hedgewart” musste unbedingt seinen Senf dazu geben. Also kann es mit der “Toleranz” auch nicht weit her sein. Vielleicht hat Toleranz noch eine Nebenbedeutung, die ich nicht kenne.
Mich freut es einfach, dass ich mal etwas Vernünftiges aus den USA höre. Und Atheist ist dort noch ein fieses Schimpfwort. Vielleicht ist es etwas pathetisch. Aber was will man denn den Opfern zum Trost sagen? Ich könnte es nicht besser, als ich es dort gelesen habe.
Wohl an, liebe Kommentatoren! Wer es besser kann, der möge es sagen. Aber den Mitatheisten in den USA über den Mund zu fahren, das finde ich hinterhältig und gemein.
#9 von holey spirit am 23. Juli 2012 - 23:59
Zumindest im oben zitierten Artikel wird von niemandem auf irgend jemanden gezeigt. Insbesondere werden ja gerade keine Schuldzuweisungen gemacht. Der Artikel beschreibt die Art von Atheisten, mit einer unabänderlichen Schreckenstat umzugehen und diese zu verarbeiten und zeigt damit den qualitativen Unterschied zu den typischen religiotischen Reaktionen auf. Seitens der Religionsvertreter wurde reflexhaft der Atheismus, resp. die Atheisten, als schuldig erkannt. Umgekehrt behauptet aber kein Atheist (wenigstens nicht in diesem Artikel), der Täter sei religiotisch motiviert gewesen, nur weil er wohl auch zeitweise Kirchgänger war.
Es ist auch keine Einmischung seitens amerikanischer Atheisten in eine Fremdangelegenheit. Der Täter hat sich ja nicht gezielt eine religiöse Einrichtung für seine Tat ausgesucht. Tatsächlich sind alle gleichermaßen und gleichermaßen berechtigt betroffen – und also auch gleichermaßen berechtigt, ihrer Betroffenheit Ausdruck zu verleihen.
#10 von Ezri am 24. Juli 2012 - 00:22
Für die Angehörigen der Toten bricht jetzt eine schwere Zeit an. Trauer wird ihre Lebensfreude eindämmen und sie werden Zeit brauchen, sich von diesem Schock zu erholen. Überlebende Verletzte kann man nur gute Besserung und gute psychologische Betreuung wünschen…
#11 von Andreas P am 24. Juli 2012 - 01:00
@DerAdmiral:
Das ist eben das Unökonomische am Atheismus – man muss sich die Welt immer genau angucken, abwägen, prüfen, usw. Vernünftig, aber langsam, und nicht immer kommt etwas Gescheites dabei raus: Es gibt Fragen, die bleiben einfach lange Zeit offen, oder vielleicht sogar für immer.
Nicht für Menschen, die ein geschlossenes Weltbild haben: Für solche Fundichristen gibt’s eigentlich keine offenen (oder gar sinnfreien) Fragen, weil man immer “Gott!” blöken kann. Wie kam es zum Urknall? Warum gibt es Menschen? Warum habe ich im Lotto gewonnen? Wieso habe ich den Unfall überlebt? Warum haben Menschen Bewusstsein, Steine aber nicht? Usw. – passt einfach immer, und kein bisschen Nachdenken ist nötig. Vor allem: Keine offenen Fragen sind auszuhalten.
Und umgekehrt natürlich auch: Für alles gibt es einen Bösewicht – egal, was schlimmes passiert, es sind immer die schuld, die sich einfach partout nicht Gott unterordnen wollen, am schlimmsten natürlich die, die nicht mal an ihn glauben. Halt der jeweils aktuelle Sündenbock – die Welt wäre ein Paradies, wenn es nur diese Atheisten nicht gäbe. Oder Hexen. Oder “Sarrazenen”. Oder Häretiker. Oder…
Statt Probleme zu analysieren und dann vielleicht sogar zu lösen, wird irgendwelchen willkürlich herausgegriffenen Leuten die Schuld gegeben und auf diese dann die Hetzjagd eröffnet.
… und irgendwie drängt sich hier eine gewisse Parallele auf…
#12 von hedgewart am 24. Juli 2012 - 01:32
@deradmiral
Sollte ich mich falsch artikuliert haben, so bitte ich fast um entschuldigung. (Werde das mogen noch mal nüchtern lesen.)
Es ist so, dass eine “Aufregung” oder ein Zeig darauf, nicht dem entspricht, was ich von Atheisten oder Religionskritikern erwarte.
Wenn sich Atheisten in den USA melden, mag das für manche toll sein. Ich finde es eher albern.
Albern, weil man sich dazu meldet; in desem Kontext!
#13 von holey spirit am 24. Juli 2012 - 01:53
Gute Nacht, hedgewart. Grüßle an Margot.
#14 von hedgewart am 24. Juli 2012 - 02:16
Ich mal schauen, was ich mit ihr anstellen kann @holey spirit
#15 von holey spirit am 24. Juli 2012 - 02:58
Hui-ui-ui.
Hoffentlich haben sich die beiden diesmal ein Taxi genommen…
#16 von Hinterfragerin am 24. Juli 2012 - 08:42
@ hedgewart
“Wie kann man darauf warten, um Irre Religioten anzuklagen?”
Den Eindruck vermittelt mir der Artikel nicht.
Besonders erschreckend fand ich im Zusammenhang mit dem Umgang mit dieser Tragödie, dass ein bekannter Pastor (verlinkt auf Jerry Coynes Blog, äh Website…) meinte, sie zur Missionierung nutzen zu müssen: Seine Zuhörer mögen bedenken, dass jene, die dort starben, und (bewusst, zumindest so weit hat er das eingeschränkt) nicht an Jesus glaubten, nun, naja, in der Hölle sein..und schließlich könne so etwas jeden treffen, also besser heute als morgen gläubig werden..
Sorry, da kommt mir das große Kotzen.
Diverse bekannte Prediger, Politiker und christliche Apologeten nutzen seit Jahren jede derartige Tragödie, um den Säkularismus, die Gottlosigkeit, die Evolutionstheorie, die Liberalen, die Homosexuellen u.a. verantwortlich zu machen, Mission zu betreiben oder zu betonen, Atheisten hätten zu solchen Tragödien ja nichts zu sagen (Dinesh d´Souza). Ich finde diese Art der Instrumentalisierung krank. Stell Dir vor, jede Tragödie würde, unabhängig von ihren realen Ursachen und Hintergründen, ja, noch bevor diese überhaupt bekannt sein können, gefolgt von atheistischen Verlautbarungen, dass die Religiösen schuld seien, die Konservativen, die Kreationisten, und dass dies beweise, dass es keinen liebenden Gott gäbe, weshalb nun alle schleunigst Atheisten werden sollten.
Der Text oben ist eine Reaktion darauf, und als solche sehr zurückhaltend geschrieben, denn er legt eine Meinung dar, statt zu polemisieren.