Die Entdeckung des oft so genannten „Gottesteilchens“ bestätigt ein physikalisches Standardmodell, erlaubt aber keine Aussagen über die Entstehung und Entwicklung des Universums oder über seinen Schöpfer. Dieser Ansicht ist der Leiter der Fachgruppe Physik/Kosmologie der evangelikal orientierten Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“, der promovierte Astrophysiker Peter Korevaar. (…)
Laut Korevaar wurde die 1964 von Higgs vorgestellte Theorie über den Aufbau der Materie wahrscheinlich bestätigt. Eine Erklärung für die Entstehung des Universums sei damit allerdings nicht verbunden. Auf die Frage, ob Gott das Weltall geschaffen habe, gebe es keine naturwissenschaftliche Antwort, sagte Korevaar der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar). Er empfahl eine Haltung, die bereits der Astronom Johannes Kepler (1571-1630) bei der Feststellung der Planetenbewegung und der Physiker Isaac Newton (1642-1726) bei der Entdeckung des Gravitationsgesetzes praktizierten: Sie freuten sich, wie schön und klar Gott die Natur geschaffen habe.
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#1 von Argus7 am 9. Juli 2012 - 08:06
Dieser Typ will uns weismachen, dass die Erde doch eine Scheibe ist !
Egal, eines steht jedenfalls fest: Der Gott, der angeblich die Welt erschaffen haben soll, ist ein nichtexistentes Phantom bzw. ein Hirngespinst und somit das Produkt frühkindlicher Gehirnwäsche.
#2 von Deus Ex Machina am 9. Juli 2012 - 08:54
Lol, die gleiche Position einnehmen wie seit 300 Jahren tote Leute und einfach mal so annehmen, dass Gott sowieso existiere?
#3 von Cento am 9. Juli 2012 - 09:17
“Er empfahl eine Haltung, die bereits der Astronom Johannes Kepler (1571-1630) bei der Feststellung der Planetenbewegung und der Physiker Isaac Newton (1642-1726) bei der Entdeckung des Gravitationsgesetzes praktizierten: Sie freuten sich, wie schön und klar Gott die Natur geschaffen habe.”
Oder man kann es halten, wie Pierre-Simon Laplace, der die Arbeiten von Kepler und Newton fortführte und die Stabilität der Planetenbahnen ohne Gott und rein naturalistisch erklären konnte. Laplace stellte diese Erkenntnis in seinem Werk “Himelsmechanik” Napoleon vor. Dieser war von der Leistung beeindruckt und fragte: “Warum haben Sie dieses Buch über das Weltall geschrieben, aber nicht einmal seinen Schöpfer erwähnt?” Laplace antwortete: “Diese Hypothese habe ich nicht benötigt.”
#4 von Skydaddy am 9. Juli 2012 - 10:02
In diesem Zusammenhang auch empfehlenswert: The “God Particle” — I do not think it means what you think it means.
#5 von Noch ein Fragender am 9. Juli 2012 - 10:12
Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“ – sagt eigentlich alles.
Wissen funktioniert auch ohne “Wort”,
#6 von Skydaddy am 9. Juli 2012 - 10:18
@NEF:
Und die Studiengemeinschaft funktioniert auch ohne “Wissen”.
#7 von Noch ein Fragender am 9. Juli 2012 - 10:20
@#6 Skydaddy
LOL
#8 von Elvenpath am 9. Juli 2012 - 10:55
Gott der Lücken.
#9 von verquer am 9. Juli 2012 - 11:06
Die wahrscheinliche Entdeckung des Higgs-Bosons, fuegte der promovierte Astrophysiker Peter Korevaar hinzu, erklaert auch nicht, warum ein Hefeteig beim Backen aufgeht. Denn, so der promovierte Astrophysiker Peter Korevaar, Entdeckungen die einen Teilbereich der observablen Welt erklaeren, erklaeren einen anderen Teilbereich nicht. Obwohl sich Wissenschaftler dieser Trivialitaet bewusst sind, finden sich der promovierte Astrophysiker Peter Korevaar nicht zu schade, diese extra nochmal herauszustellen.
#10 von M.G. am 9. Juli 2012 - 13:11
Man braucht ja nicht wissen wie alt Gott ist,aber wenn man sein kleines Teilchen gefunden hat,braucht man doch nur noch eine DNA-Analyse durchführen und dann weiß man,ob die menschen und das Universum seine Schöpfung ist und der Mensch sein Ebenebild,denn bekanntlich haben die Menschen ja die Gene von ihren Vorfahren.
#11 von Lebrac am 11. Juli 2012 - 19:01
Selbst Newton und Kepler, deren Verdienste nun wirklich außer Zweifel stehen, mussten schon ihren gesamten Kinderglauben aufbringen, um ihre Entdeckungen noch religiös (christlich) übertünchen zu können.