Rasch dürfte die Reue einem 17-jährigen Kirchen-Vandalen in Katsdorf in Oberösterreich eingeschossen sein, als er am Sonntagvormittag wieder halbwegs nüchtern war. Er ging zum Pfarrer und beichtete, dass er in der Nacht mit seinem gleichaltrigen Freund das Taufbecken umgeworfen und Fenster des Gotteshauses eingeworfen hatte. Dann stellten sich die beiden Rowdys gemeinsam der Polizei.
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#1 von M.G. am 9. Juli 2012 - 07:57
Das kommt davon,wenn die Jugend nicht richtig beschäftig wird und keine Jugendclubs oder ähnliches haben,dann fangen sie an zu saufen und Drogen zu nehmen und randalieren.
Das ist ein gesamtes Problem des Kapitalismus,nicht nur in Religionen,weil gelde für Kinder- und Jugendfreizeitbeschäftigungen fehlen.
#2 von Skydaddy am 9. Juli 2012 - 10:10
Es ist ja bezeichnend, dass besoffene Jugendliche ihr Unrecht viel schneller einsehen als pädophile Priester und ihre Institution.
#3 von Noch ein Fragender am 9. Juli 2012 - 10:19
@ #2 Skydaddy
Besoffene Jugendliche sind ja auch nicht an das Päpstliche Geheimhaltungsgebot gebunden,
#4 von M.G. am 9. Juli 2012 - 12:49
Vor allem,wenn der betrunkene Jugendliche,die Randale beichtet,muss der Priester darüber schweigen und darf es nicht anzeigen.
#5 von Michael am 9. Juli 2012 - 20:19
Er wusste: Damit einem die Sünden vergeben werden können, muß man zunächst eines tun: Sündigen!
(Ich bekenne: Der Witz ist richtig alt. – aber er passt hier so gut)
#6 von quax am 9. Juli 2012 - 21:17
@ M.G.
Ist mir auch durch den Kopf geschossen, hätte das nicht ohne Pozilei geregelt werden können? Selbst wenn der Schaden ziemlich hoch ist, in einer Gemeinde sollte sowas doch gehen, vor allem nachdem sich ein Gewissen gezeigt hat.
#7 von M.G. am 10. Juli 2012 - 08:56
Iquax am 9. Juli 2012 – 21:17
In der Kirche muss nicht zwangsläufig die Ehrlichkeit an 1. Stelle stehen,auch wenn Sünder bereuhen sollen und hier gebeichtet wurd.