Die Kritik der LehrerInnen der bisherigen Johannisschule in Osnabrück klingt nachvollziehbar: Das Konzept, mit dem die Drei-Religionen-Schule propagiert wird, ist ziemlich dünn. Der Verdacht liegt nahe, dass die Kirche einen Weg gesucht und gefunden hat, den Daumen auf die religiöse Erziehung zu halten.
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#1 von Barkai am 15. Juni 2012 - 11:23
sicher ist das Konzept dünn. An der staatlichen schule, die ich besucht habe, waren in der Schülerschaft mehr als 3 Religionen vertreten und das ganz ohne extra konzept.
#2 von Skydaddy am 22. Juni 2012 - 08:26
Merkwürdig ist auch die Argumentation der Stadt: Wenn es nicht mehr genügend katholische Schüler für eine öffentliche Konfessionsschule gibt, kann die Konsequenz doch nur lauten, eine nichtkonfessionelle öffentliche Schule daraus zu machen – und nicht, die Schule durch die katholische Kirche betreiben zu lassen.
In anderen Artikeln zum Thema wird übrigens deutlicher hervorgehoben: Es sind nicht nur sämtliche Lehrer der Schule gegen das Drei-Religionen-Konzept – sie lassen sich lieber vom Land versetzen, als dabei mitzumachen. (Vermutlich würden sie ja auch bei einer katholischen Trägerschaft zu einem diesbezüglichen Lebenswandel verpflichtet.)