Ex-Chef der Vatikanbank fürchtet Mord

Der am 24. Mai gefeuerte Chef der Vatikanbank IOR, Ettore Gotti Tedeschi, bangt um sein Leben. Den römischen Staatsanwälten, die ihn am Mittwoch wegen Verdachts auf Missachtung von Anti-Geldwäsche-Gesetzen vernommen haben, berichtete er, dass er fürchte, getötet zu werden. Laut der Turiner Tageszeitung La Stampa sei Gotti Tedeschis Leben gefährdet, weil er Transparenz in der Vatikanbank IOR und die Anpassung an die internationalen Gesetze zur Bekämpfung der Geldwäsche durchsetzen wollte.

Gotti Tedeschi vermutete außerdem, dass Inhaber einiger anonymer IOR-Konten hochrangige Mitglieder der Mafia seien, so das Blatt. Die italienischen Justizbehörden überlegen, Gotti Tedeschi unter Polizeischutz zu stellen, berichtete die römische Tageszeitung La Repubblica.

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http://www.tt.com/Nachrichten/4915098-2/ex-chef-der-vatikanbank-f%C3%BCrchtet-mord.csp

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  1. #1 von Julia am 11. Juni 2012 - 10:04

    Naja, ist nicht schon einmal ein Chef einer Vatikanbank ums Leben gekommen. Der hing doch dann an einer Londoner Brücke.

  2. #2 von Argus7 am 11. Juni 2012 - 10:11

    Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um ! Das ist in allen Vereinigungen mit mafiösen Strukturen das Problem, dass konkurrierende Banden sich innerhalb dieser Gruppen bis aufs Blut bekämpfen. Gefährlich wird die Geschichte für einige Personen dann, wenn sich – wie in diesem Falle – der Vatikan und die Mafia miteinander vermischt haben und keiner mehr sagen kann, wer denn nun auf welcher Seite steht !?

  3. #3 von Ezri am 11. Juni 2012 - 12:58

    Ach watt Mord, wenn überhaupt, wird er abberufen. Hat er wohl den Bordellbesuch der Robenträger schon wieder über die Konten der Anzugträger gebucht, oder was?

  4. #4 von Barkai am 11. Juni 2012 - 16:41

    @Julia,
    ja, genau!
    und das war der Chef der Vatikanbank unter dem Pontifikat Johabbes paul I., der wollte, dass der Vatikan seinen Aktienbesitz (insb. der Aktien von Rüstungsfirmen) aufgibt und wollte den katholizismus wie auch den Vatikan eher wieder bescheidener machen und mehr auf Glaubensdinge, anstatt von Politik lenken. Dieser papst war nur 33 tage im Amt und starb dann und sein Bankchef, der ihm bei seinen zielen wie Aufgabe des aktienbesitzes helfen sollte, hing in london an der Brücke. ein weitere cvertrauter soll in italien im zug, nach Durchfahrt eine Tunnels, tot im Abteil gelegen haben.

  5. #5 von Tenoch am 11. Juni 2012 - 17:46

    Schön zu sehen, dass der Vatikan in der Auflösung begriffen ist.