Katholische Abtreibungsgegnerin verklagt Gesundheitsdienst

England – Weil eine Katholikin gegenüber ihren Kolleginnen ihre Sorge darüber zum Ausdruck gebracht hatte (christliche Broschüre verteilt), dass Schwangere unzureichend über seelische Belastungen nach Abtreibungen aufgeklärt würden, wurde sie suspendiert. Jetzt hat sie beim High Court Klage eingereicht.

(…)

Laut einer Richtlinie gelten Missionierungsversuche von Ärzten oder Pflegepersonal als Belästigung oder Einschüchterung.

Weiterlesen:

http://www.idea.de/detail/gesellschaft/detail/abtreibungsgegnerin-verklagt-gesundheitsdienst.html

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  1. #1 von Barkai am 10. Juni 2012 - 16:15

    jaja, schlimm diese Christenverfolgung, wenn Christen den patientinnen nicht mehr einreden dürfen, dass abtreibungen ganz schlimm traumatisch sind….

  2. #2 von Flo am 10. Juni 2012 - 22:04

    Bingo. Dieses Post-Abortion-Syndrom ist außerhalb der Abtreibungsgegner nicht wirklich anerkannt, Barkai trifft den Nagel also auf den Kopf. Ich würde als Arbeitgeber auch jeden rauswerfen, der meinen Patienten irgendwelche Krankheiten einreden will…

  3. #3 von Elvenpath am 10. Juni 2012 - 22:50

    Selbst wenn es diese Probleme gibt, nein falsch… gerade wenn es solche Symptome gibt, sind religiöse Indoktrinationsversuche zu verurteilen. Hier wird versucht, das (eventuelle) Leid von Menschen zur Missionierung zu missbrauchen.

  4. #4 von parksünder am 11. Juni 2012 - 10:35

    Wenn es vereinzelt zu psychischen Problemen nach der Abtreibung kommen kann, sollte man dies offen aussprechen können (ganz egal, ob es ein Post-Abortion-Syndrom gibt oder nicht), daraus aber ein christliches Missionierungsgespräch zu machen ist einfach nur widerlich.