Mormone Romney umwirbt Evangelikale

Wenige Tage nach dem offenen Bekenntnis Obamas zur Homo-Ehe bekräftigte Romney in der christlich-konservativen Liberty-Universität in Lynchburg im Bundesstaat Virginia erneut seine Ablehnung gleichgeschlechtlicher Ehen. “Die Ehe ist eine Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau”, sagte Romney unter stürmischem Applaus der 26.000 Zuhörer. Zugleich hob er die Bedeutung der christlichen Werte hervor.

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http://www.welt.de/newsticker/news1/article106300015/Republikaner-Romney-umwirbt-evangelikale-Christen.html

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  1. #1 von AMB am 13. Mai 2012 - 17:48

    Realsatire!!

    Romney spricht in einer evangelikalen Uni, wo Mormonen nicht studieren dürfen.

    Intoleranz und Ausgrenzung, ein Hoch auf christliche Werte! :mrgreen:

    Und wenn man sich vor Augen hält WO Romney auftritt, ist das ein Armutszeugnis für die USA.

    Dawkins über Liberty University:

    „Wenn es wirklich wahr ist, dass das Museum der LU Dinosaurier-Fossilien zeige, die 3.000 Jahre alt sein sollen, ist das eine erzieherische Schande. Die gesamte Idee einer Universität wird dadurch in den Dreck gezogen und ich kann jedem nur dringend dazu raten, diese Universität zu verlassen und zu einer vernünftigen Universität zu gehen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Liberty_University

  2. #2 von AMB am 13. Mai 2012 - 17:58

    Die Uni ist die reinste Hölle, für wahre Christen natürlich das Paradies:

    Das Verhaltenskodex der Universität sieht Rügen, und bei wiederholten Vergehen auch Geldstrafen, für bestimmte Tätigkeiten vor, wenn diese von Studierenden begangen werden. Zu dem verbotenen Verhalten gehören: Die Anwesenheit bei Tanzveranstaltungen, das Nichteinhalten der nächtlichen Ausgangssperre, das Betrachten von Filmmaterial, bei dem der Altersfreigabe erst ab 17 Jahren vorliegt, das Trinken von Alkohol, das Rauchen, das Anschauen von Pornografie, das Betreten des Schlafzimmers eines Mitglieds des anderen Geschlechts, Abtreibung, und die Unterzeichnung von nicht-autorisierten Petitionen.[10] Im Sommer 2005 wurden die Kleidungsvorschriften gelockert, um Flip-Flops, Caprihosen, Jeans und andere informelle Kleidungsstile zuzulassen (nicht jedoch kurze Hosen, oder Kleidung mit Löchern). Weitere Regeln, wie z.B. dass männliche Studenten nur Hemden mit Kragen tragen dürfen, gelten fort. Der Vertrag mit den Mitgliedern des Lehrkörpers sieht ähnliche Restriktionen vor.

    Der Versuch, auf dem Campus, einen Verband der College Democrats zu gründen, wurde von der Universitätsverwaltung verboten.

  3. #3 von Mreins am 13. Mai 2012 - 20:15

    Sein Wahlkampfteam hatte ihm diesen Slogan vorbereitet:
    “Für mich persönlich ist es wichtig, voranzugehen und zu betonen, dass gemischtkonfessionelle Paare heiraten können”.
    So weit wollte er dann aber in diesem Kreise doch nicht gehen.

  4. #4 von motzmotz am 13. Mai 2012 - 22:41

    Der Feind meines Feindes ist mein Freund…

  5. #5 von deradmiral am 13. Mai 2012 - 23:04

    @motzmotz
    Der Feind des Feindes meines Feindes… Das ist leider ein unausrottbarer Unfug.

    Im zweiten Weltkrieg war Polen der Feind Deutschlands und Polens Feind war die UDSSR und die war dann doch der Feind.

    Die Tailban waren die Feinde der russischen Feinde der USA in Afghanistan. Diese “Freunde” waren aber nicht freundlich gegenüber den USA.

    Und so weiter…

    Sicher finden sich immer Allianzen im Angesicht eines gemeinsamen Gegners. Aber die Evangelikalen halten die Mormonen für schlimmere Häretiker als die verhassten Katholiken.