General a.D. über Lourdes: “Hier finden Menschen (Soldaten) die Orientierung”

Noch bis Dienstag sind die deutschen Soldaten in Lourdes. Für den ehemaligen Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan ist die Wallfahrt essentiell, sie dürfe nicht gestrichen werden im Zuge der Heeresreform. Hier kritisiert der General a.D. im domradio.de-Interview mangelnde Kommunikation mit den Soldaten.

(…)

domradio.de: Was denken Sie: Wie wird es nach der Bundeswehrreform mit der Soldatenwallfahrt nach Lourdes weitergehen?
Schneiderhan: Da habe ich nur eine Hoffnung: dass aufgrund der Veränderungen solche Dinge nicht gestrichen werden. Weil sie sind für die ethische Normierung und Grundausrichtung essentiell. Wir haben hier in Lourdes eine gemeinsame Idee im Glauben, im katholischen Glauben. Es wäre eine Katastrophe, wenn das dem Rechenstift zum Opfer fiele. Hier finden die Menschen eine Orientierung – und das ist das Entscheidende.

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http://www.domradio.de/aktuell/73781/hier-finden-menschen-die-orientierung.html

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  1. #1 von Max Headroom am 12. Mai 2012 - 17:49

    Jemanden das Leben nehmen, im gemeinsamen Namen (=Ideologie) des katholischen Glaubens. Passt.

  2. #2 von entdinglichung am 13. Mai 2012 - 13:49

    kann mich an eine Reportage (Stern oder Spiegel) aus den 1980ern zu den Soldatenwallfahrten in Lourdes erinnern, dort wurde angemerkt, dass es relativ einfach sei die dort pilgernden Angehörigen der französischen Fremdenlegion zu finden, mensch müsse nur in die Richtung der lauten “Heil-Hitler-Rufe” gehen … ansonsten machen da viele Bundeswehrsoldaten mit, weil es ein billiger Frankreich-Urlaub (in einer Region die gut zum Weintrinken oder Bergwandern geeignet ist) ist

  3. #3 von Wolfgang am 13. Mai 2012 - 15:30

    Ach du lieber Gott, kann man hier wieder nur sagen….