Pastor: Prügelt die Schwulen-Gene aus den Kindern!

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  1. #1 von stephancologne am 24. April 2012 - 17:19

    Vorher Prügel ich Dir die Löcher aus´m Hirn….!
    A*schloch !

  2. #2 von AMB am 24. April 2012 - 17:49

    Schlag deinen Nächsten.

  3. #3 von Ezri am 24. April 2012 - 17:50

    Ekelhaft!

  4. #4 von aranxo am 24. April 2012 - 19:04

    Solche Leute gehören eingesperrt. Aufforderung zu einer Straftat? Gibts das nicht auch in den USA? Dürfen die da ihre Kinder noch prügeln? Wahrscheinlich, leider.

  5. #5 von Ezri am 24. April 2012 - 19:15

    Japp Aranxo, in den USA ist das Prügeln der Kinder Gang und Gäbe und dann und wann brüsten sich die Eltern noch damit. Quelle: http://www.usa-auswandererforum.com/blogs/anjaxxo/25-anjaxxos-life-us-teil-5.html
    Ich kenne die Autorin, sie ist gerade erst in die USA übergesiedelt und ist ne gaaaaaaaaanz Liebe.

  6. #6 von Hinterfragerin am 24. April 2012 - 19:26

    Urghh..

    Jetzt mal abgesehen vom Thema Homosexualität, was für eine Vorstellung von Erziehung hat dieser Irre ganz generell? “Good parenting” besteht also darin, Kindern die Dinge, die wir nicht mögen, “auszuprügeln”? Wow.

    Habe gerade, weil wir beim Thema sind, im Spiegel einen Artikel über Lesben in Südafrika gelesen und obgleich ich bereits von den Zuständen dort wusste dennoch erst einmal die Tränen zurückhalten müssen. Interessanterweise wird die “religiöse Komponente” des Hasses auch in diesem Artikel betont.

    Ich hatte mich gefragt, wie es zu solch einem Mangel an Empathie, zu solch einer krassen Mißachtung der Rechte anderer Menschen auf körperliche Unversehrtheit kommen kann. Ich denke, der Pastor gibt einen Teil der Antwort. Diese Leute sind echt überzeugt, ihren Opfern letztlich etwas “Gutes” zu tun, sie zu erziehen, zu heilen.

    Abgesehen davon, dass der Moderator recht hat: Man soll “die Gene rausprügeln”, aber die Homosexuellen werden nicht so geboren? WTF??

    Was kommt als nächstes, Pastoren die “korrektive Vergewaltigungen” fordern? Ist kein großer Schritt mehr, oder? Abgesehen natürlich davon, dass diese “Methode” in der Bibel nicht explizit für gut befunden wird…

  7. #7 von Andreas P am 24. April 2012 - 19:34

    @HF: In den USA ist in 19 Staaten die Pruegelstrafe in der Schule immer noch legal. Es sind vor allem, voellige Ueberraschung, natuerlich die besonders christlichen Suedstaaten.

    http://www.usatoday.com/news/nation/story/2012-04-22/school-corporal-punishment/54475676/1

    “That use of corporal punishment is rooted in a strong Bible Belt belief in the proverbial “spare the rod and spoil the child,” says George Holden, a Southern Methodist University psychology professor. It’s reinforced by Southern sensibilities that favor obedience and respect for authority, he says.”

  8. #8 von Andreas P am 24. April 2012 - 19:37

    Was “korrektive Vergewaltigungen” betrifft – wie kommst Du darauf, dass es die NICHT gibt?

    Texas hat sie gerade eingefuehrt… fuer Frauen, die eine Abtreibung vornehmen wollen.

    Doonesbury is rarely afraid to step on a few toes. [...] the storyline involves a woman seeking an abortion. She is sent to a “shaming room,” where she is asked by a state legislator if she knows she’s a slut. A few days later, during the procedure, the attending nurse says, “Well, it’s not comfortable, honey. But Texas feels you should have thought of that.” During a vaginal probe, the doctor follows up: “By the authority invested in me by the GOP base, I thee rape.”

    http://newsfeed.time.com/2012/03/12/doonesbury-calls-texas-abortion-law-rape-in-new-comic-strip/

    Aber das sind natuerlich alles keine echten Schotten, pardon, Christen…

  9. #9 von Hinterfragerin am 24. April 2012 - 19:55

    @ AP

    Dass es sie gibt, weiß ich, dass sie von Pastoren u.a. gefordert würden oder in den USA ebenfalls verbreitet sind wäre mir neu. Ich habe auch die Debatte um diese “Zwangsultraschalls” verfolgt.

    Ich teile Deine Empörung über diesen staatlichen Zwang, muss als Frau aber sagen, dass, bei aller Intrusivität, bei aller Absurdität, ein Unterschied zwischen einer von einem Arzt (auch zwangsweise) durchgeführten Vaginaluntersuchung und einer Vergewaltigung besteht. Der Unterschied mag letztlich graduell sein, aber dieser graduelle Unterschied ist sehr relevant!

  10. #10 von Max Headroom am 24. April 2012 - 19:56

    Sicherlich wird er von den Nächsten die ihn lieben dahingehend “korrigiert”. Er wird seine Schafe verlieren, seine Haltung zur Homosexualität wird von sämtlichen Konkurrenzgemeinden kritisiert und die Intoleranz gebranntmarkt. Die “anderen” Gemeinden, die diese Ideologie nicht teilen, bieten den flüchtigen Gläubigen eine neue Heimat.

    … oder es bleibt alles genauso wie es ist, weil Jesus/Gott/Glaube/Richtiglesung/… alles richten wird.

    Religion poisons everything.

  11. #11 von Andreas P am 24. April 2012 - 20:25

    @HF: Sorry – nein.

    Nicht nach deutschem Recht, Par. 177 StGB, soweit ich das als Laienjurist lesen kann.

    Zum einen wird hier – staatliche – Gewalt angewandt, zum anderen penetriert – womit, ist laut Rechtssprechung voellig gleichgueltig. Spaetestens bei einer medizinischen Indikation – dann besteht bei Nichtabtreibung ggf. Gefahr fuer Leib und Leben – liegt der “besonders schwere” Fall vor.

    (- Bei der “Musterung” von Maenner lag auch eine staatlich sanktionierte sexuelle Noetigung vor, aber da Maenner in D, sobald die “Wehrpflicht” greift, ihrer Grundrechte verlustig gehen, war das natuerlich nicht justiziabel. In beiden Faellen handelt es sich auch nicht um aerztliche Handlungen, da sie nichts mit dem Patientenwohl, aber alles mit der Durchfuehrung einer staatlich angeordneten Erniedrigungsmassnahme respektive der Reduzierung eines Menschen auf einen (staatlichen) Zweck zu tun haben.)

    Und natuerlich sind beide Gesetze – Pruegelstrafe wie staatliche Vergewaltigung – nicht vom Himmel gefallen, auch wenn deren Verteidiger so was aehnliches behaupten.

  12. #12 von Hinterfragerin am 24. April 2012 - 20:46

    @ AP

    Ich wollte diese Untersuchungen keinesfalls verteidigen, und ja, auch ich sehe sie als “staatlich angeordnete Erniedrigungsmaßnahme”.

    Und ich habe ja auch sinngemäß geschrieben “für mich als Frau”, und diese Einschätzung ist eine emotionale. Die Rechtsprechung steht auf einem anderen Blatt. Und ich als Frau (andere Frauen mögen das durchaus anders sehen) sehe eben einen (wie gesagt, graduellen) Unterschied zwischen einer Vergewaltigung und diesen Untersuchungen, der unter anderen darin besteht, dass bei einer Vergewaltigung in vielen Fällen auch die Angst vor weitergehender Gewalttätigkeit seitens des Täters bis hin zu Mord im Raum steht.

  13. #13 von Andreas P am 24. April 2012 - 21:02

    @Hinterfragerin: Das mit der Angst steht so auch im Gesetz mit drin (sonst ist es Noetigung / Beleidigung).

    Nur, eben, besteht im Falle einer medizinischen Indikation ebenfalls eine reale Gefahr fuer Leib und Leben. Das kann ggf. auch recht akut werden.

    … es handelt sich eben nicht um eine “Untersuchung”, es geht ja gerade nicht um das Wohl des Patienten (auch wenn da Schmu drum gemacht wird) – sondern eben die Erniedrigung. Ein Arzt, der sich auf sowas einlaesst, wider aller Standesethik, stellt sich ins Abseits und verdient jedes Misstrauen.

    Kurzum, der Staat Texas ist hier so dicht an eine Zwangsvergewaltigung herangegangen, wie sich gerade noch eine Mehrheit finden konnte. Die setzt sich sicherlich nicht aus bekennenden Atheisten zusammen, und von einem Aufstand der Pfarrer ist auch nichts zu hoeren – ganz im Gegenteil.

  14. #14 von Hinterfragerin am 24. April 2012 - 21:12

    @ AP

    Ich stimme Dir in allem zu, was Du schreibst. Keine Einsprüche meinerseits. Gefühlsmäßig besteht für mich persönlich dennoch ein gradueller Unterschied, und mehr wollte ich nicht sagen.

  15. #15 von Andreas P am 24. April 2012 - 21:27

    Ok, ist angekommen…

    aber sag das den Texanern nicht, die finden sonst noch einen Weg, um die unzureichenden provisorischen Massnahmen weiter zu vervollkommnen.

    Sieht man sich an, wozu Mediziner sich auffallend eifrig im 20. Jahrhundert so alles hergegeben haben – ueberproportional zu ihrer Zahl -, dann ist ein gewisser ethischer Rigorismus hier sehr angebracht – und die Angst, wozu ein solcher Arzt sonst noch alles faehig ist, ist nur eine allzu berechtigte.

  16. #16 von Hinterfragerin am 24. April 2012 - 21:54

    @ AP

    Könnte leider zum Teil an der Ausbildung liegen. Ich kenne ne Menge Ärzte, und was diese mir aus ihrem Ausbildungsalltag berichten ist meines Erachtens nicht dazu angetan, ethisch reflektierte Menschen mit Rückgrat hervorzubringen.
    Ist bei Lehrern ja zumindest zu Teil dasselbe. Wie man auf die Idee kommt, die Ausbildung jener, die unseren Kindern kritisches Denken und verantwortliches Handeln nahebringen sollen, so auszurichten, dass Jasager und Abnicker die besten Chancen haben, ist mir absolut schleierhaft.

  17. #17 von Andreas P am 25. April 2012 - 02:35

    @HF: Dazu kommt beim Arzt die deformation proffessionelle, im Gegenueber weniger einen Menschen als einen Patienten, ueberspitzt, eine zu reparierende Maschine zu sehen. Wer allzuviel Mitgefuehl hat, steht sich als Arzt im Wege – und da die richtige Balance zu finden, ist sicher nicht einfach.

    Exakt deshalb sind bei solchen Berufen auch ein jeweils berufsspezifischer Ethos so wichtig – also Aerzten und anderem medizinischem Personal, aber auch etwa Soldaten, oder selbst Psychologen. (Die US-Psychologenvereinigung verbietet ihren Mitgliedern etwa jede Mitwirkung bei Folter, punktum.) “Aerzten”, die sich in Sachen texanischem Vergewaltigungsgesetz oder auch deutscher Musterung zu Instrumenten des Staates machen und Patienten gegen ihren Willen und ihre Interessen “behandeln”, haben sich ethisch disqualifiziert – wer das Wohl seiner Patienten anderen Erwaegungen unterordnet, ist als Arzt ethisch unqualifiziert und verdient keinerlei Vertrauen.

    - Es gibt reichlich Aerzte, die sich fuer sowas nicht hergeben, die sind hier natuerlich nicht gemeint.

    —-

    @Lehrer: Einige koennten sich in punkto Rueckgrat an Nacktschnecken ein Vorbild nehmen, gar keine Frage… in punkto “kritisches Denken und verantwortliches Handeln” scheint da die Maxime des Lernens am abschreckenden Vorbild vorzuherrschen.
    Aber warum soll man bei Lehrplanwirtschaft was anderes erwarten als DDR-eske Resultate? Verantwortlich ist der Lehrer in D nur fuer die formale Befolgung und Absolvierung des Plans, ob irgendwer irgendwas gelernt hat oder es gar sinnvoll ist, spielt letztlich keine Rolle.

  18. #18 von Argus7 am 25. April 2012 - 09:27

    Okay, ich habe verstanden ! Wenn man Homosexualität herausprügeln kann, dann müßte es doch umgekehrt auch funktionieren, wenn man einem Religioten wie diesem schwarzen Pfaffen das Religiotentum aus seinem kranken Hirn herausprügelt. Ich würd’s zu gerne mal an diesem verirrten Arschloch testen !

  19. #19 von Hinterfragerin am 25. April 2012 - 09:54

    @ AP

    Offiziell hat man inzwischen auf Kompetenzorientierung/ Outputorientierung, also “Bildungsstandards” statt Lehrplänen, umgestellt. Sogar Bayern :-).

    Das Problem ist, dass es, sagen wir, am “constructive alignment” fehlt. Das heißt, Lernziele, Methoden und Prüfverfahren greifen nicht ineinander. Wer die Lernziele ändert, müsste eigentlich auch die Methoden und Prüfverfahren ändern. Das ist leider sehr weitgehend nicht geschehen.

    Resultat ist, dass viele Bildungsstandards eigentlich nur umformulierte Lehrpläne sind, und die Lehre machen weiter wie bisher.. ein Problem, dass es an den Universitäten ja ebenfalls existiert.

    Ich möchte sicher kein Lehrerbashing betreiben, viele meines Freunde sind Lehrer, ich habe einen Teil der Ausbildung selbst absolviert. Aber sagen wir so: Wie bei Ärzten ist es wohl so, dass man entweder vorher gewisse ethische Standards hat, oder nicht. Vermitteln werden einem diese in der Ausbildung nicht.

  20. #20 von Wolfgang am 25. April 2012 - 13:04

    Und wer’s nicht glaubt, bekommt Prügel. Einfachste Art einer Missionierung.

  21. #21 von motzmotz am 26. April 2012 - 07:42

    Bezeichnend: das Schaffell im Hintergrund *pfuideibel*