Dankesreden von Oscar-Gewinnern beginnen meist mit “Oh, mein Gott!” und enden in vielen Fällen auch mit der Bitte an Ihn, uns alle zu segnen. Das ist von Brad Pitt nicht zu erwarten. Wenn der gleich zweimal für die begehrte Trophäe nominierte Schauspieler einen Oscar gewinnen sollte, dann ganz ohne Gottes Hilfe. Denn Pitt “pendelt irgendwo zwischen Agnostik und Atheismus”, wie er dem US-amerikanischen Hollywood Reporter verriet.
(…)
Ich wurde sehr religiös erzogen, aber ich habe keinen großen Bezug zu Religion”, erklärte Pitt und verweist auf seine Kindheit und Jugend im Bible Belt.
Pitt wuchs mit seinen beiden jüngeren Geschwistern bei seinen Eltern, beide strenge Baptisten, in Springfield, Missouri auf. Schon früh begann er, der Religion seiner Eltern zu misstrauen und sie zu hinterfragen. (…)
Als Pitt schließlich in einer schweren Glaubenskrise angekommen war, war für ihn klar, dass er der religiösen Gemeinschaft seiner Eltern den Rücken kehren musste. (…)
Die Lösung von der Religion bedeutete für Pitt nicht den völligen Verlust von Glauben, vielmehr lernte er sich selbst besser kennen. “Ich hatte den Glauben, dass ich fähig bin, jede Situation selbst zu meistern”, erzählt Pitt. (…)
Er habe nichts gegen eine Welt mit Religionen, da diese für viele Menschen eine wichtige Rolle in deren Leben spielten, sagte Pitt. Bereits 2011 stellte er klar: “Was mich wirklich wütend macht, ist, wenn diese Menschen anderen vorscheiben wollen, wie sie leben sollen.”
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http://www.sueddeutsche.de/panorama/pitt-ueber-sex-und-glaube-sag-brad-wie-hast-dus-mit-der-religion-1.1267995
















































#1 von Sheldon Lee Cooper am 27. Januar 2012 - 20:17
Willkommen in unserem (Fight-)Club.
#2 von DerBibliothekar am 27. Januar 2012 - 21:29
AMB … du enttäuschst mich.
#3 von AMB am 28. Januar 2012 - 06:13
Wo genau?
#4 von DerBibliothekar am 28. Januar 2012 - 12:47
Ich meinte sheldon ^^
“Die Erste Regel des Fight Club?2