“Entchristlicht, aber noch nicht entkirchlicht” Interview mit Michael Schmidt-Salomon in der Jungen Welt

Pünktlich zum Tannenbaumfest gibt es heute ein Interview mit Michael Schmidt-Salomon in der Tageszeitung Junge Welt zu lesen. Darin äußert er sich vor allem zu der einer Studie die noch ein großes Potential bei den Kirchenaustritten in naher Zukunft sieht. Weshalb etwa die Evangelische Kirche eher Mitglieder verliert als die Katholische:

Dennoch ist es nicht verwunderlich, daß die Protestanten eher zum Kirchenaustritt neigen. Denn je liberaler eine Glaubensgemeinschaft ist, desto schlechter kann sie die Gläubigen an sich binden. Die katholische Kirche versteht es einfach besser, mit der Hölle zu drohen.

Und was vom Christentum in Deutschland noch übrig ist:

Deutschland ist heute weitgehend entchristlicht, aber noch nicht entkirchlicht. Viele Menschen bleiben Kirchenmitglieder, obwohl sie Glaubensdogmen nicht zustimmen.

http://www.jungewelt.de/2011/12-24/054.php

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  1. #2 von panta rhei am 25. Dezember 2011 - 01:57

    Verstehe nicht, warum MSS sich das antut.

  2. #3 von ichglaubsnicht am 25. Dezember 2011 - 02:02

    @panta rhei
    Am besten diskutierst Du das mit den Kommentatoren dieses Artikels aus:
    http://blasphemieblog2.wordpress.com/2011/12/23/sahra-wagenknecht-kann-nicht-an-gott-glauben/#comments ;-)

    Dass die Junge Welt sehr weit links einzuordnen ist, dürfte auch Schmidt-Salomon klar sein, wahrscheinlich nimmt man aber auch solche Interviews mit, gelesen wird es schließlich.

  3. #4 von Sheldon Lee Cooper am 25. Dezember 2011 - 10:46

    > Deutschland ist heute weitgehend entchristlicht, aber noch nicht entkirchlicht.
    > Viele Menschen bleiben Kirchenmitglieder, obwohl sie Glaubensdogmen
    > nicht zustimmen.

    Klarer Fall von: