Podiumsdiskussion – Wie viel Religion braucht die Kultur?

Es diskutieren: Philipp Möller, Hamed Abdel-Samad, Volker Gallé, Dr. Ulrich Oelschläger, Cahit Kaya, Zöhre Kurun.



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  1. #1 von Ezri am 20. Dezember 2011 - 17:48

    Ich hatte es an anderer Stelle auf FB schon mit folgenden Worten kommentiert:

    Religion ist der Kropf der Kultur, krankhaft und unnütz.

  2. #2 von Sheldon Lee Cooper am 20. Dezember 2011 - 22:52

    Wie viel Religion braucht die Kultur? Viel interessanter und wichtiger ist die Frage, wie viel Religion die Kultur verträgt!

  3. #3 von Deus Ex Machina am 20. Dezember 2011 - 22:58

    Hm, wo waren die Gegenargumente?
    Möller hat 2mal Dinge eingeworfen (“”Enteignung” falsch” und “Bildungsgrad vor Christentum viel höher”), die entweder schlicht übergangen oder mit inhaltslosem Geschwurbel beantwortet wurden.
    Und das soll Religion jetzt sein – bestenfalls ein Katalysator für menschliches Verhalten, der mal funktioniert und mal ganz gewaltig nach hinten los geht?

  4. #4 von Lebrac am 21. Dezember 2011 - 10:22

    Sehr interessante Diskussion.

  5. #5 von emporda am 21. Dezember 2011 - 11:44

    Wie passt das ins vermittelte Bild der Religion

    Warum erschafft Gott erst 1.100 Dino-Arten, die Jahrmillionen die Erde bevölkern, vernichtet vor 65 Mill. Jahren mit einem Asteroiden 95% des Lebens seiner „so guten Schöpfung“, damit rattengroße Säuger genug Lebensraum bekommen um sich in Millionen Jahren ohne Religion über die Primaten bis hin zur aufrecht gehenden Fehlkonstruktion Homo-Sapiens-Sapiens mit Erbsünde entwickeln, während etwa 20 andere Homo-Fehlkonstruktionen aussterben. Ein Gott der all-unfähig rumbastelt wie ein galaktischer Heimwerker ist nemals all-mächtig, all-wissend und all-gütig, zumal er gleich mehrfach seinen perfekten göttlichen Pfusch ausrotten muss.

    Galileo Galilei (1564–1642 n.C.) schlägt Vermittlungen zu seinem Heliozentrismus aus, nach 20 Jahren Gezerre widerruft er im 3.ten Prozess seine Theorie. Der all-wissende Baal-Priester Ratzfatz nennt das „vernünftig und sachlich begründet“ und wird von der Feier der Universität in Rom peinlichst ausgeladen. Martin Luther schreibt über Nikolaus Kopernikus (1473–1543 n.C.) „Dieser Dummkopf möchte die gesamte Kunst der Astronomie verdrehen“. Leibnitz negiert Newtons unsinnige Theorie der Schwerkraft, nur die Bibel allein hat die Wahrheit. Die Texte des Kopernikus sind bis 1830 n.C. auf den RKK Index.

    Heute sind etwa 700 erdähnliche Planeten bekannt, darunter ein 22b in nur 600 Lichtjahren Entfernung der Erde am nächsten und jeder Schüler, der den sinnlosen Religionsunterricht schwänzt, kann es per Computer simulieren.

    Nun erzähle jemanden diesen Kids Noah hat etwa 10 Millionen Tierarten in 7 Tagen ein Holzboot geladen, das 4 steinalte Knacker mit 400 – 600 Lebenjahren mit Steinäxten gebaut haben. Wer möchte da Religionslehrer sein um als Volltrottel verarscht zu werden.

  6. #6 von Stephan_ATH am 21. Dezember 2011 - 17:52

    …nachdem ich das gesehen hab’, vermiss’ ich the Hitch um ein vielfaches!