Piratenpartei ärgert Scientology bei “Freiheit statt Angst”


 

 

 

 

 

Am Samstag fand in Berlin die Demonstration “Freiheit statt Angst” statt, wo unter anderem Grüne, Linke, Piratenpartei und FDP zum Protest gegen staatliche Überwachung und die Einschränkung von Bürgerrechten aufgerufen hatten. Bei der Abschlusskundgebung auf dem Alexanderplatz bekam man neben Nina Hagen auf der Bühne auch noch Unterhaltung durch andere Fans von Aliens geboten: Scientology schlug mit einem Stand am Rand des Platzes auf.
Anhänger der Piratenpartei dehnten den Protest deshalb kurzerhand auf Scientology aus und positionierten sich mit einer Fahne des Fliegenden Spaghettimonsters und spontan beschrifteten Protestschildern, die auf den angeblichen galaktischen Herrscher Xenu anspielten, in unmittelbarer Nähe des Standes.
Die durch den unerwarteten Gegenwind sichtlich genervten Scientologen boten “freie Stresstests” mit “E-Metern” an und “verschenkten” Dianetik-Bücher von L. Ron Hubbard gegen eine Spende. Spöttisch bastelten auch die Scientology-Gegner ein eigenes “E-Meter”, welches aus aus zwei PET-Flaschen die mit einer Schnur an einer Burger-King-Tüte angebunden waren, bestand. Scientologen wollten sich nicht mit diesem neu entwickelten Instrument auditieren lassen und packten nach etwa einer halben Stunde zusammen.

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  1. #1 von Stefan Mauerhofer am 13. September 2011 - 20:19

    Nette Idee, das mit dem Pet-Burger-King-E-Meter.

  2. #2 von AndreasA am 13. September 2011 - 20:26

    Piraten und FSM in Aktion.

    Sollte es in Deutschland doch endlich eine neue Welle von denkenden Menschen geben?

  3. #3 von Gelmir am 13. September 2011 - 20:31

    Also, die Piraten werden mir doch mehr und mehr immer sympathischer….
    Schade, dass sie nicht auch noch der Hagen ihre Blödheit vorgeführt haben (oder vielleicht doch?).

  4. #4 von ichglaubsnicht am 13. September 2011 - 20:31

    So eine Fahne will ich auch für den Papstbesuch! Weiß jemand wo es die gibt?

  5. #5 von AMB am 13. September 2011 - 20:46

    Der Artikel hat es in sich, 18 Tweets etc und momentan über 60 Leute auf dem Blog! :)

    @ichglaubsnicht

    Bitte bei den Bildern noch die Quelle bzw. Lizenz angeben.

  6. #6 von ichglaubsnicht am 13. September 2011 - 20:57

    @AMB
    Urheber ist bekannt, die Bilder dürfen wir uneingeschränkt verwenden.

  7. #7 von Ezri am 13. September 2011 - 22:17

    Ich hätt auch gern eine solche Fahne… Arrrr… und das paßt hier dann ja auch irgendwie: http://www.wissenrockt.de/2011/09/13/wie-sieht-eigentlich-eine-verlobung-unter-pastafari-aus-22213/

    Ramen!

  8. #8 von Sritez am 13. September 2011 - 22:22

    Die Fahne ist von http://www.rof.com/Flags_c_18.html (aus den USA)

  9. #9 von toxicbits (@toxicbits) am 13. September 2011 - 22:27

    Apropos Freiheit statt Angst:

    Falls ihr auch gegen die Vorratsdatenspeicherung seid, wäre es toll, wenn ihr diese Petition mit unterzeichnet: http://zeichnemit.de

    Thx

  10. #10 von Ezri am 13. September 2011 - 23:22

    Hallo Sritez, danke für den Link, leider sind die Lieferkosten in die CH astronomisch…

  11. #11 von emporda am 14. September 2011 - 12:31

    @toxicbits
    Bei der Menge der religiös motivierten Irren der menshclichen Gesellschaft von den Salafisten über Priester Buschor, den Papst mit seinen Pius- und Opus-Dei Brüdern bis hin zu den “Kulurchristen” wie Anders Breivik, die sich in der Summe aus einem Bevölkerungspotential von 25% rekrutieren, hilft nur Vorratsdatenspeicherung.

    Sonst werden Auswüchse wie Schul-Amoklauf und Mordhysterie vor Abtreibungskliniken, Schwulentreffpunkten usw. zum wöchentlichen Pressehit, und alle sind vollkommen ahnungslos und überrascht.

    Die Frage ist nicht ob “Vorratsdatenspeicherung”, sondern wie in welchen Grenzen und wer kontrolliert es. Ganz sicher darf es bei der Kontrolle keine Repräsentanten der Amtskirchen und amtlichen Moralapostel geben, die sorgen sicher dafür ihrre eigenen Schäfchen ungehindert agieren zu lassen. Wenn nicht, dann ist es Christenverfolgung.

  12. #12 von Shimapan am 14. September 2011 - 14:46

    Ich dachte erst, die Fahne und der Stand gehört zusammen, beides rot…

    Das Mädchen ist wohl nur angeheuert, die dachten wohl, mit einem hübschen Gesicht kommt ihr Dünnschiß besser an. So wie die da auf dem Foto dreinschaut, wird die das wohl auch kein zweites Mal machen XD

  13. #13 von Sheldon Lee Cooper am 14. September 2011 - 14:52

    > Bei der Menge der religiös motivierten Irren der menshclichen
    > Gesellschaft [...] hilft nur Vorratsdatenspeicherung.

    Das glaube ich nicht, Tim.

  14. #14 von ichglaubsnicht am 14. September 2011 - 15:05

    @emporda

    Bei der Menge der religiös motivierten Irren der menshclichen Gesellschaft von den Salafisten über Priester Buschor, den Papst mit seinen Pius- und Opus-Dei Brüdern bis hin zu den „Kulurchristen“ wie Anders Breivik, die sich in der Summe aus einem Bevölkerungspotential von 25% rekrutieren, hilft nur Vorratsdatenspeicherung.

    Weil irgendwelche Religioten potentiell etwas anstellen könnten muss man meine Verbindungsdaten protokollieren? Das sehe ich nicht ein.

    Die Frage ist nicht ob „Vorratsdatenspeicherung“, sondern wie in welchen Grenzen und wer kontrolliert es. Ganz sicher darf es bei der Kontrolle keine Repräsentanten der Amtskirchen und amtlichen Moralapostel geben, die sorgen sicher dafür ihrre eigenen Schäfchen ungehindert agieren zu lassen. Wenn nicht, dann ist es Christenverfolgung.

    Doch, die Frage ist ob und nicht wie die Vorratsdatenspeicherung umgesetzt wird. Außerhalb von bestimmten Grenzen ist die VDS sowieso verfassungswidrig, ich meine man sollte sie erst gar nicht umsetzen, da solche verdachtsunabhängigen Maßnahmen mit einem Rechtsstaat nicht unter einen Hut zu bekommen sind.
    Hier ein paar Argumente zusammengefasst direkt von der Seite des AK-Vorrat
    http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/46/42/lang,de/

    -Eine Vorratsdatenspeicherung greift unverhältnismäßig in die persönliche Privatsphäre ein.
    -Eine Vorratsdatenspeicherung beeinträchtigt berufliche Aktivitäten (z.B. in den Bereichen Medizin, Recht, Kirche, Journalismus) ebenso wie politische und unternehmerische Aktivitäten, die Vertraulichkeit voraussetzen. Dadurch schadet sie letztlich unserer freiheitlichen Gesellschaft insgesamt.
    -Eine Vorratsdatenspeicherung verhindert Terrorismus oder Kriminalität nicht. Sie ist unnötig und kann von Kriminellen leicht umgangen werden.
    -Eine Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen das Menschenrecht auf Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung.
    -Eine Vorratsdatenspeicherung ist teuer und belastet Wirtschaft und Verbraucher.
    -Eine Vorratsdatenspeicherung diskriminiert Nutzer von Telefon, Mobiltelefon und Internet gegenüber anderen Kommunikationsformen.

  15. #15 von Wolfgang am 14. September 2011 - 15:52

    War das kein getarnter Stand des Vatikans? Die haben arbeiten doch auch mit viel Rot!
    Ich traue den Menschen vieles zu, den Vatikanern alles!

  16. #16 von ichglaubsnicht am 14. September 2011 - 17:02

    @Wolfgang
    Wie kommst Du auf die krude Idee? Da steht explizit dran, dass das ein Stand von Scientology ist und es stehen E-Meter und haufenweise Bücher über “Dianetics” von L. Ron Hubbard herum. Ich denke nicht, dass der Vatikan ein großer Freund von Scientology ist, das ist schließlich eine Konkurrenzveranstaltung.

  17. #17 von toxicbits (@toxicbits) am 14. September 2011 - 17:22

    @emporda:

    “Auch ohne Vorratsdatenspeicherung werden in Deutschland 80% aller bekannt gewordener Internetdelikte erfolgreich aufgeklärt – von den sonstigen Straftaten nur 55%. Das Inkrafttreten einer Internet-Vorratsdatenspeicherung im Jahr 2009 hat die Zahl der aufgeklärten Internetdelikte nicht erhöht (Aufklärungsrate 2008: 79,8%, 2009: 75,7%). Das Inkrafttreten der Telefon-Vorratsdatenspeicherung im Jahr 2008 hat die Zahl der insgesamt aufgeklärten Straftaten nicht erhöht (Aufklärungsrate 2007: 55,0%, 2008: 54,8%).” Die Daten dazu findet man sicher in irgendwelchen BKA-Berichten.

    Die VDS bringt nichts, stellt jeden Bürger unter Generalverdacht und tatsächliche Straftäter können einfach mit Prepaidhandys zum Wegwerfen telefonieren. Stattdessen sollte meiner Meinung nach eher versucht werden, extremistische Seiten a la kreuz.net und schlimmer vom Netz zu nehmen. Ich weiß nicht, ob das hilft, aber zumindest werden die Möglichkeiten Volksverhetzung etc zu betreiben begrenzt.

  18. #18 von emporda am 14. September 2011 - 17:30

    @ichglaubsnicht

    Eins geht aus fast allen Terroakten an Erkenntnis hervor, vom UNA-Bomber über Duzende Amokläufer bis zu Anders Breivik. Niemand von den Irren wird das von jetzt auf gleich. Alle schaukeln sich langsam über Jahre auf bis hin zu dem Niveau, wo der Damm bricht.

    Auch gibt es kaum jemanden, der sich allein im Kämmerlein zu einem Monster entwickelt. Es braucht immer gleichgesinnte Kontaktpersonen, sei es in der Moschee, im Kirchenchor, im Internet, die NPD-Parteiversammlung usw. Solche Entwicklungen sind mit VDS höchstwahrscheinlich zu erfassen und werden bereits erfasst.

    Deine Auflistung der Gründe gegen eien VDS berücksichtigen überhaupt nicht die kranken und gestörten Psychen der potentiellen Täter, in den Argumenten wird nur die potentielle Angst gegen einen Überwachungsstaat geschürt. Den will ich auch nicht, auch keine rechtlich fragwürdigen Aktionen wie der Ankauf von ausländischen Bankdaten. Für mich ist der Hehler genau so schuldig wie der Dieb, denn der Hehler schafft erst den Markt.

    Weder das Eine noch das Andere ist gut, in der Balance liegt die Lösung. Letztendlich betreibt der Verfassungsschutz bereits seit langem VDS mit gebremsten Schaum, alles hinter verschlossenen Türen.

  19. #19 von ichglaubsnicht am 14. September 2011 - 18:09

    @emporda
    Bei der VDS geht es eben nicht darum, dass Extremisten die Unter dem Verdacht stehen ein verheerendes Verbrechen zu begehen überwacht werden, sondern darum, dass die gesamte Bevölkerung unter Generalverdacht gestellt und alle Verbindungsdaten erfasst werden. Natürlich kann man auch ohne VDS weiterhin religiöse und ideologische Extremisten bei denen ein konkreter Verdacht besteht gezielt überwachen. Was Du willst ist völlig unverhältnismäßig, nur weil es ein paar wenige durchgeknallte Spinner gibt schlägst Du vor die Fundamente von Freiheit und Rechtsstaatlichkeit aufzugeben. – Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.
    Der Verfassungsschutz kann keine Vorratsdatenspeicherung einführen, das hängt an den Providern. Dass einige große Provider ohne Zwang zur Vorratsdatenspeicherung die Daten dennoch etwa 7 Tage vorhalten hat damit ja nichts zu tun, auch das gehört allerdings abgestellt.

  20. #20 von Die Wahrheit ist bitter am 14. September 2011 - 22:29

    Es ist bedenklich, wenn eine Partei gegen eine Kirche vorgeht. Mit wie viel Hass müssen diese Menschen beladen sein? Menschenrechte scheinen für Scientologen nicht zu gelten. Freiwillige Mitarbeiter von Scientology helfen Menschen auf der Straße, doch es gibt Unterdrücker die das nicht zulassen wollen.

    Christen gebt acht, auch ihr seid vor der Piratenpartei nicht sicher. [http://www.kreuz.net/article.13835.html]

  21. #21 von Sheldon Lee Cooper am 15. September 2011 - 00:02

    Welches Terrorattentat hätte denn mittels Vorratsdatenspeicherung verhindert werden können? So lange Terroristen einfach verschlüsselt kommunizieren können, hilft Vorratsdatenspeicherung ausschließlich dazu, die unschuldige, nicht versierte breite Masse zu überwachen. Und wenn religiöse Knallköpfe an die Macht gelangen, will ich nicht, dass sie die Instrumente eines Polizeistaates besitzen. Genau deswegen bin ich strikt gegen die VDS. Und weil ich nicht möchte, dass sich Schäuble an meinen privaten EMails verlustiert.

  22. #22 von AMB am 15. September 2011 - 06:47

    @Die Wahrheit ist bitter

    Der nächste Scientologe!

    Danke für den kotz-net-Artikel, habe sehr gelacht!

    Bei der ‘Piratenpartei’ handelt es sich um eine homo-ideologische Splittergruppierung des familien- und lebensfeindlichen Spektrums.

  23. #23 von deradmiral am 15. September 2011 - 07:15

    Die Scientologoen haben wohl ein Menschenrecht auf Weltherrschaft. In dieser synthetischen Religion ist der paranoide Verfolgungswahn das Ausbildungsziel.

    Gegner sind grundsätzlich Kriminelle. Aussteiger werden verfolgt und diffamiert. Und das alles weil Lord Xenu vor Trillionen (!) von Jahren auf der Erde gehirngewaschene kriminelle Zombie-Seelen endgelagert hat.

    Ich empfehle den Scientologen ein Raumfahrtprogramm zu starten, das alle Mitglieder auf den Mond schießt. Dort gibt es schließlich keine Körper-Thetanen. Nach der Glaubensvorstellung von Scientologen müsste man dort das ewige Leben und beruflichen Erfolg haben…

    Sie hätten den Absprung von der bösen-Geister-Müllkippe geschafft und wir hätten unsere Ruhe: Win-Win.

  24. #24 von Bruder Spaghettus am 15. September 2011 - 09:24

    Hervorragende Aktion!

    Es ist alte Tradition der Piraten, gegen CoS die Segel zu setzen:

    [http://fsm-uckermark.blogspot.com/2008/06/piraten-gegen-scientology.html]

    [http://fsm-uckermark.blogspot.com/2008/06/scientology-sex-skandal.html]