Die spanische Polizei hat womöglich einen Angriff auf Anti-Papst-Demonstranten beim Weltjugendtag in Madrid verhindert.
Es sei ein ausländischer Student festgenommen worden, teilte die Polizei in der spanischen Hauptstadt mit. Er stehe unter dem Verdacht, dass er einen geplanten Protestmarsch gegen Papst Benedikt XVI. am Mittwoch mit Hilfe von Stickgas und anderen Chemikalien angreifen wollte. Die Polizei beschlagnahmte nach eigenen Angaben bei dem Studenten mehrere Notebooks, in denen unter anderem Notizen über Chemikalien gefunden wurden.
Weiterlesen:
Update:
CNN weiß mehr: Man charged with planning to disrupt Spanish protest march
Demzufolge handelt es sich um einen Chemiestudenten, der versucht hat, über das Internet Leute für sein Vorhaben zu werben. Das hat wohl jemand der Polizei gesteckt. Beschlagnahmt wurden ein Laptop, ein tragbarer Datenträger (damit dürfte eine mobile Festplatte oder eine USB-Stick gemeint sein) und zwei Notizbücher (nicht: Notebooks im Sinne von kleinen Laptops) mit chemischen Aufzeichnungen, die nichts mit seinem Studium zu tun hatten.


















































#1 von Salvador Arachnor am 17. August 2011 - 09:32
Es gibt doch gar keine christlichen Terroristen, wie wir in der Breivik- Debatte erfahren haben!
#2 von Andreas R am 17. August 2011 - 09:36
Das kann überhaupt nicht sein, schließlich gibt es ja keine christlichen Fundamentalisten!
#3 von karin am 17. August 2011 - 09:52
genau und die Gläubigen waren doch in unserer Geschichte immer friedlich und sozial
#4 von Igor am 17. August 2011 - 10:22
Nehmt euch im September blos in Acht. Schon weil die Nazis die Gelegenheit sicherlich auch nutzen werden, um für den “Schutz des christlichen Abendlandes” zu werben.
Wenn sich die Geschichte beweisen lässt, hat der Drecksack uns allerdings einen Gefallen getan.
#5 von D-3-H am 17. August 2011 - 10:44
wenn der papst in madrid vor aggressivem atheismus warnt dann sterbe ich vor lachen.
#6 von Deus Ex Machina am 17. August 2011 - 11:02
Na, das kann doch kein WAHRER Christ gewesen sein!
#7 von Coen am 17. August 2011 - 13:16
Ach was, das ist ne ganz klare False-Flag-Aktion gewesen, genau wie Breivik. Christen sollen diskreditiert werden und somit Satan den Boden bereiten,… oder so.
Leider sind solche Gedankengänge bei VT-afinen Menschen nicht selten. Und da ja nie sein darf was nicht sein kann…
#8 von Igor am 17. August 2011 - 13:26
Auf Kath.net weiß man schon wieder genaueres (bzw. alles besser^^).
#9 von Max Headroom am 17. August 2011 - 13:40
@Salvador
.
Genau
@Topic
Es war kein christlicher Terrorist, sondern nur ein Verteidiger des Kulturchristentums. Seine Handlungen sind nicht christlicher Natur, denn noch niemals hat ein Christ seinen Glauben oder seine Kultur verteidigt. NIEMALS!!!11elfeleflef11!
Was lernen wir daraus?
Gegen-Demonstrationen haben für Jesus und Gott anscheinend überhaupt keine Bedeutung. Nicht einmal ein einzelner Gläubige fühlte sich von Gott oder Jesus im “intensivem Gespräch” (=Gebet) dazu aufgefordert, eine gesellschaftsfeindliche Handlung der Polizei zu melden.
Und nicht nur das! Er, der im Internet sogar geworben hat, ließ bei keinem “wahren” Gläubigen die Alarmglocken klingeln. Sie alle fühlten sich anscheinend nicht dem Schutz der Gesellschaft verpflichtet, da der werbende Täter schließlich kein aggressiver Atheist war, der mit blasphemischen Büchern warb.
Das Christentum, Quelle der Moral und des Friedens, Erfinderin der Menschenwürde, zeigt mal wieder ihre unendlich große Wirksamkeit. Rettet Gelähmte, lässt blinde wieder sehen und … tja … ist weiterhin genauso nicht zu unterscheiden, wie alle andere Kulte und Sekten auch. Also nix neues aus der Kreuzfront
.
#10 von Yeti am 17. August 2011 - 18:53
heute morgen im Radio hörte sich das eher an, als sei ein Anschlag auf en Popen verhindert ore.
#11 von Yeti am 17. August 2011 - 18:53
worden
#12 von AMB am 17. August 2011 - 19:16
@yeti
Stimmt, manche Meldungen sind wirklich irreführend. Wenn Kathos nur die Überschriften lesen, könnten sie glauben Papstgegner hätten einen Anschlag geplant.
Beispiele:
NZZ: Mexikaner soll Anschlag am Weltjugendtag geplant haben
Derwesten: Papstbesuch: 24-Jähriger soll Giftgas-Anschlag in Madrid geplant haben
#13 von pufaxx am 17. August 2011 - 19:38
Zum Thema “Stickgas”, was auch immer das sein mag – http://wahrheitueberwahrheit.blogspot.com/2011/08/da-bleibt-die-luft-weg.html
#14 von Lebrac am 18. August 2011 - 09:55
Wir haben 2000 Jahre christliche Propaganda hinter uns, da werden es sich die Katholen nicht nehmen lassen, dies auch als Christenverfolgung zu bezeichnen.
#15 von Igor am 18. August 2011 - 19:20
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,781085,00.html#ref=rss
Der kleine Mistkerl ist freigesprochen worden “weil er nicht über die nötigen chemikalien verfügte”.
Faule Ausrede, wer kein Sarin gebacken kriegt, benutzt eben Chlorgas oder was auch immer. Das Material gibts in jeder Drogerie.
Wobei ich davon ausgehe, dass das Gericht ansonsten Recht hatte: Der Typ ist mit Sicherheit nur ein mieser kleiner Feigling, der ein bisschen hetzen wollte.
Das bedeutet aber nicht, dass sich nicht irgendwann ein Irrer findet, der die Cojones hat, das durchzuziehen. Dass man Morddrohungen gegen Andersdenkende jetzt zum geschmacklosen kindischen Streich herunterspielt, weil nicht sein kann, was nicht sein darf, ist ganz sicher falsch.
Mich würd interessieren, wie sie reagieren, wenn ein junger Moslem “zum Spaß” Atheisten bedroht. Das sieht vermutlich etwas anders aus. oder es ist ok, solange es nur gegen Ungläubige geht.