Warum Gläubige Atheisten hassen

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  1. #1 von Igor am 11. August 2011 - 18:47

    Die Belege für die These werden mit Sicherheit in den Kommentaren geliefert^^

  2. #2 von nautilus am 11. August 2011 - 19:49

    Klingt interessant und da könnte was dran sein, aber es kommt mir sehr spekulativ vor. Was ist mit Theisten, die keine Atheisten hassen?

  3. #3 von Deus Ex Machina am 11. August 2011 - 20:08

    Faszinierendes Video und eine tolle Ausgangslage für weitere Forschungen. Im Prinzip könnte man eine zurückgewiesene Person und einen gerade bei der Missionierung gescheiterten Gläubigen im Tomographen vergleichen.
    Die im Video gezeigten Reaktionen erinnern mich an die Zitate zu dem “Kreuz-weg”-Prozess in New York an Ground Zero, die auch hier vorletzt (?) Woche kamen.

    Das Video zeigt aber auch ein ganz klares Problem der Gläubigen und des Konzeptes der Missionierung:
    “Gloria” (Gott) kann doch einfach zu “Abthony” (Atheist) gehen, und mal direkt Hallo sagen, ohne die Verkuppelei über “Theresa” (Theist). Ist aber wohl zuviel für den Allmächtigen. Es sind solche einfachen Überlegungen, die mich über gerade den Monotheismus und seine Verbreiter lachen lassen.

  4. #4 von AMB am 11. August 2011 - 20:30

    @2:40-4:57

    Egal wie gut man das erklärt, Christen können das einfach nicht verstehen und aus ihren Augen hätten wir davon keine Ahnung. :lol: Aber es ist genau Umgekehrt, WIR haben es wirklich verstanden!

    @nautilus

    Was ist mit Theisten, die keine Atheisten hassen?

    Viel Spaß bei der Suche. ;)

    @Deus

    Die im Video gezeigten Reaktionen erinnern mich an die Zitate zu dem „Kreuz-weg“-Prozess in New York an Ground Zero, die auch hier vorletzt (?) Woche kamen.

    Ich glaube schon, dass das dieselben sind.

  5. #5 von Sheldon Lee Cooper am 11. August 2011 - 20:38

    Das Problem mit sich ernst nehmenden Theisten ist, dass sie existenziell/beruflich von ihrem Glauben abhängig sind. Skepsis bedroht diese Existenz und wird daher als ein persönlicher Angriff auf die eigene Person interpretiert. Deswegen müssen sie die Meinungsfreiheit beschneiden (Blasphemiegesetze) und sich verfolgt fühlen, wenn Redefreiheit gewährt wird.

  6. #6 von Igor am 11. August 2011 - 22:45

    Nana, AMB, nicht übertreiben. Die gibt es durchaus. Äußern sich nur nicht zum Thema, weils ihnen sonstwo vorbei geht.

  7. #7 von AMB am 11. August 2011 - 22:55

    @Igor

    Ich meinte schon richtige Gläubige die ihren Glauben auch verteidigen können, nicht Wischi-Waschi-Christen.

  8. #8 von Deus Ex Machina am 11. August 2011 - 23:48

    ” Die im Video gezeigten Reaktionen erinnern mich an die Zitate zu dem „Kreuz-weg“-Prozess in New York an Ground Zero, die auch hier vorletzt (?) Woche kamen.

    Ich glaube schon, dass das dieselben sind.”

    –>@AMB: Ja, aber das Muster ist ähnlich, und die Wortwahl sogar frappierend gleich.

  9. #9 von AMB am 11. August 2011 - 23:58

    @Deus

    Ich habe es jetzt genauer überprüft, es sind die Fundis aus dem älteren Artikel.

    http://blasphemieblog2.wordpress.com/2011/08/01/christliche-nachstenliebe-am-beispiel-ground-zero/

  10. #10 von Didi am 12. August 2011 - 00:25

    Gleichnis zu der Problematik zwischen Gläubigen und Ungläubigen.
    Ein Farbenblinder und ein richtig Sehender kommen von der Untersuchung beim Augenarzt. Sagt der eine: “Der Arzt kann mir erzählen, was er will. Und ich sehe die Wiese trozdem rot.”
    Wer ist der Gläubige und wer der Normale?

  11. #11 von Wolfgang am 12. August 2011 - 08:26

    Wenn Gläubige ihren Glauben “verteidigen” müssen und die Atheisten hassen, dann muss schon etwas falsch an dem Glauben sein.
    Jeder glaubt an die Sonne, da sie wahr ist, keiner verteidigt sie. Warum auch.

  12. #12 von Deus Ex Machina am 12. August 2011 - 11:12

    Ja, und von der Sonne behauptet niemand, sie würde uns lieben, sei allmächtig und hätte das Universum geschaffen.

  13. #13 von AMB am 12. August 2011 - 12:05

    @Deus

    Die Sonne ist dafür verantwortlich, dass wir existieren, trotzdem müssen wir sie nicht huldigen.

  14. #14 von Deus Ex Machina am 12. August 2011 - 12:14

    Ja, bei “Sonne” ubnd “Religion” kommt mir ziemlich schnell George Carlin in den Sinn:

  15. #15 von wildbetta am 12. August 2011 - 15:29

    Das ist die Theorie von Feuerbach weiter entwickelt. Der Gedanke kam mir schon öfters: Da Gott ein Produkt des Gläubigen bzw. seines Hirns ist, ähnelt der Charakter, die Ansichten,die Abneigungen und die Vorlieben dieses Gottes extrem stark denen des Gläubigen. Das ist einer der Gründe dafür, dass Gott nicht als Schranke gegenüber Genoziden, Verbrechen,Einbruch etc. fungiert, sondern er den Gläubigen in seiner Ansicht bestärkt. Somit liefert er gleichzeitig die Legitimation für das Handeln des Gläubigen und dann wirds gefährlich!