Von Geistlichen geführte Jugendgruppen dürfen nicht mehr ohne Eltern durch einen steirischen Wald nach Mariazell wallfahren
Der Besitzer droht mit Anzeigen und kritisiert den Umgang mit Missbrauchsfällen.
(…)
Nicht der Pfarrer an sich ist das Problem. Allein darf jeder Gottesmann durch den Wald von Sepp Rothwangl pilgern. Ein Sicherheitsproblem sieht der Waldbesitzer hingegen bei Kindergruppen, die von Geistlichen geführt werden. Eine gelbe Warntafel mit der Aufschrift “Kinderschutzgebiet”, montiert neben dem offiziellen Wegweiser nach Mariazell, spricht eine deutliche Sprache. Dazu noch eine Zusatztafel: Das Betreten dieses Grundstücks ist Priestern, Ordenspersonal oder anderem Kirchenpersonal gemeinsam mit unbeaufsichtigten Kindern ohne Beisein von deren Eltern, Vormunden oder Bevollmächtigten verboten. Zuwiderhandlungen werden ausnahmslos angezeigt.
Weiterlesen:
http://derstandard.at/1304552049677/Steirisches-Kleriker-Verbot-Pilgerverbot-Hochwuerden-darf-nur-allein-durch-den-Wald
















































#1 von AMB am 17. Mai 2011 - 08:17
Eine kuriose Meldung aus Österreich. Wenns gegen Kindesmissbrauch hilft, ist nichts dagegen einzuwenden.
#2 von F. M. am 17. Mai 2011 - 08:39
Sehe das mehr als, zugegeben sehr demonstrative, Meinungsäusserung.
Es gibt wohl keine juristische Handhabe in Österreich (oder auch in D oder CH, etc.) die katholische Kleriker zwingen könnte, das Schild zu beachten. Dazu ist es einfach zu diskriminierend; und genau deswegen find ich es prima! Es verabreicht den Schwarzkutten ihre eigene Medizin.
So wie die, nur zum Beispiel, gleichgeschlechtlich Liebende oder Geschiedene behandeln, werden auch sie behandelt.
#3 von Randifan am 17. Mai 2011 - 11:38
Das alles klingt nach Satire, um die übertriebene Angst vor Pfarrern zu karikieren.
Diese Angst ist wirklich übertrieben, ein Dreifacher Kindermörder arbeitete als Jugendbetreuer, bevor er geschnappt wurde.
http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13192163/Die-biedere-Maskerade-eines-Dreifachmoerders.html
#4 von Sheldon Lee Cooper am 17. Mai 2011 - 14:30
Jetzt wird’s aber albern.
#5 von Max Headroom am 17. Mai 2011 - 15:42
Der Mann hat sein gutes Recht, auf seinem Privatbesitz “Benimmregeln” aufzustellen. Die Besucher seines Platzes können natürlich gegen die Regeln verstoßen, aber dann darf der Mann auch Anzeige erstatten. Wer das gut sichtbare Schild bewusst missachtet, verstößt gegen die Hausregeln. Ich sehe hier alles im grünem Licht. In einem anderem Fall durfte eine Drogerie [1], welche sich auf dem Boden einer Kirche befand, nichts verkaufen, was der Ideologie der Kirche missfällt. Und so sehe ich das Schild als eine Art “stiller Vertrag” zwischen Besucher und Waldbesitzer. Wer den Boden betritt, ist einverstanden mit den Bedingungen: Pilgern? Ja, aber bitte nur mit Kindern und ihrer elterlichen Begleitung … oder eben alleine bzw. mit (erwachsenen) Freunden. Wer diese Regeln nicht akzeptieren möchte, sollte einfach nur einen Bogen um diesen Privatbesitz machen. Doch ich vermute, die meisten Wanderer werden mit einem Kopfschütteln oder mit einem Lächeln weiter wandern
. Aufmerksamkeit hat der gute Mann schon erlangt. Hoffen wir nicht, dass er einen Streitfall nach dem anderen ausfechten muss
. Denn der Weg, der scheint “unantastbar” zu sein … nur das Gelände um den Weg herum, der steht unter der Obhut des Besitzers:
Ich bezweifle, dass es Satire ist. Der Artikel ist nicht gekennzeichnet und folgende Worte klingen doch eher nach Ernsthaftigkeit:
Man sieht: man kann Menschen helfen, ohne gleich Schuld auf sich zu laden
.
Amüsant, was die Kirche dazu sagt:
Wer also zum Schutze der Kinder eine solche Regel aufstellt, womöglich weil man selbst zu den Opfern gehört, der übt also billigen Aktionismus aus. Und was die “seriöse Auseinandersetzung” mit der Thematik angeht, dürfte spätestens mit dem bekannten Runden Tisch alles gesagt worden sein
. Eigentor, liebe Diözese.
[1] http://www.welt.de/vermischtes/article1812213/Katholische_Kirche_verbietet_Kondomverkauf.html
#6 von Laura am 17. Mai 2011 - 15:57
Der ORF hats auch gebracht und ein wenig mehr zur Motivation des Mannes geschrieben:
So gesehen eine durchaus legitime Protestaktion, egal ob es sich durchsetzen lässt oder nicht.
#7 von AMB am 17. Mai 2011 - 17:27
Kot.net holt die Nazikeule raus!
‘Pilgerverbotstafel’ erinnert an ‘Kauft nicht bei Juden’
[http://www.kath.net/detail.php?id=31472]
#8 von DerHammer am 17. Mai 2011 - 18:09
also lt forstschutzgesetz steiermark kann……. der besitzer jederzeit den zugang zu seinen waldstück sperren .
gibt da eine hintertür , das gesetz sagt zwar …….” Die Wälder sind seit 1974 für jedermann frei zugänglich “……. aber , und jetzt kommt der punkt …” Es gibt Waldwege, die juristisch nicht mehr Waldboden sind, weil sie auch für andere Zwecke genutzt werden (zB Zufahrt zu landwirtschaftlichen Flächen oder Wildtiergattern) und die daher formal “gerodet” sind – auf sie trifft daher die freie Zugänglichkeit nicht zu und dürfen daher ohne Zustimmung des Eigentümers ebenfalls nicht befahren werden.” …….. da können die im quatrat springen . er kann also ohne weiters personal anstellen die die wege überwachen und dafür sorgen das die schilder eingehalten werden .
#9 von Kunibert am 17. Mai 2011 - 18:27
Ob es juristisch in Ordnung ist weiß ich nicht, aber auf jeden Fall ein Mann mit Zivilcourage. Als Betroffener weiß er wovon er spricht. Man kann gar nicht genug auf die Verbrechen hinweisen. Die Katholische Kirche ist dabei die Sache auszusitzen, von daher sollte man immer wieder aufs neue darauf aufmerksam machen, sonst ändert sich nie etwas.
#10 von Hässliche Wahrheit am 17. Mai 2011 - 18:37
Die Aktion mag zwar populistisch sein, hat aber erreicht was sie wollte. Die Aufmerksamkeit der Medien. Und was die Kirche betrifft so sollte sie besser schweigen. Denn bisher war ihr auch kein Argument zu primitiv oder zu abwegig, als das man es nicht gegen ihre Gegner verwenden könnte.
#11 von Barkai am 17. Mai 2011 - 23:59
ich frage mich gerade, wer da die Presse eigneschaltet aht, dass darüber berichtet wird, denn ist ist unwahrscheinlich, dass die Reporter zufällig über dieses Verbotsschild gestolpert sind. Aber so wie sich die RKK gerade im bezug auf Missbrauchsfälle gezeigt aht, traue ich den RKK-Offiziellen zu, dass sie es waren, die empört ob dieser “Polemik”, die Presse informiert haben.
#12 von Wolfgang T. am 18. Mai 2011 - 01:15
Auf orf war ein Bericht darüber
http://tvthek.orf.at/programs/1211-ZiB-2
„Priester mit Kindergruppe verboten“ (03:02)
Ein Obersteirer hat in seinem Wald ein Schild aufgestellt, das Priestern mit Kindern das Betreten verbietet. Er will mit dem Verbot gegen den Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche protestieren. Priester, die gegen sein Verbot verstoßen, will er anzeigen. Die rechtliche Grundlage fehlt allerdings.
#13 von DerHammer am 18. Mai 2011 - 08:07
jedenfall hat er eines erreicht , auch die auslandpresse bzw medien berichten darüber .man hat wieder gerüttelt am skandal und verhindert das er aus den bewusstsein der “schafe” gelöscht wird und den pfaffen weiterhin sauer aufstößt !
#14 von Jocker am 18. Mai 2011 - 09:38
…….solange sich die nicht nach den Gesetz richten und halten brauchen sie sich nicht weinerlich geben . Ich erinnere an die Abtreibungsklink in Wien die man durch Diffamierung an den Rand des Konkurs gebracht hat ,ich erinnere an die Diffamierung eines Laun der Abtreibungswillige Frauen als Mörderinnen bezeichnet .
Hier gibt es keinen grund weinerlich zu werden geschweige den weinerlich zu sein .
Die Kath. Kirche hat sich das selber eingebrockt mit ihrer art und den Umgang mir ihren Opfer . Das sich diese mal wehren und aufmerksam machen auf die Missstände ist verständlich ,die Zeiten sind vorbei das Kirchenopfer zu schweigen haben den der Kleriker steht nun mal nicht erhaben über alles . Solange die Kirche straffrei gegen gewisse Gruppen ansichten und Menschen diffamieren darf und kann ist die Aktion gerechtfertigt .
Solche Zonen sollte es in ganz Österreich Deutschland Belgien usw geben als Mahnmal für die unzähligen Kirchenopfer !
#15 von Bundesbedenkenträger am 19. Mai 2011 - 18:10
Inwzischen hat er auch zwei Preise gewonnen:
[http://blog.derherralipius.com/2011/05/security-fail.html]
#16 von AMB am 19. Mai 2011 - 19:03
@bbt
Nur Christen halten das für Preise.
#17 von DerHammer am 19. Mai 2011 - 19:08
einen preis aus klo-burg* und auch noch von einen piusbrüderl nahen ist ja schon fast ein oskar .
die chorherren dürften nicht ausgelastet sein wenn sie schon blog führen müssen in ihrer freizeit . ab in die weingärten ihr flaulen brüder . *ggg
klo-burg > klosterneuburg ……. insider ausspruch
#18 von Eva Nowatschek am 19. Mai 2011 - 19:26
BZÖ will mutigen Kindesschützer klagen – weil er wehrlose Kinder
vor pädokriminellen katholischen Priester schützen will.
die untenstehenden Links sollten unbedingt geöffnet
und der Inhalt mit Bedacht gelesen werden,
da es um den Schutz, aller Kinder geht.
Sexueller Kindesmissbrauch durch Angehörige der römisch …
Das Kinderschutzzentrum Wien ist eine religiös und politisch unabhängige ….
Von den 339.902 Kinder im Alter bis 14 Jahren in Österreich
waren im Jahr 2002 …
weiterlesen unter dem unuterstehenden Link
http://zeitwort.at/index.php?page=Attachment&attachmentID=2293
Sexueller Kindesmissbrauch durch Angehörige der
römisch-katholischen Kirche in der Republik Österreich.
Ein NRO-Bericht zum Umgang von Staat und Kirche
bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch
von Kindern durch Geistliche.
Helene Partik-Pablé – Wikipedia
Helene Partik-Pablé arbeitete als Sekretärin und Buchhalterin. …
Aufgrund eines Urteils des Landesgerichts Wien
vom 22. März 2003 (GZ 22c Vr. 8332/03) kann ihr
„Nähe zum nationalsozialistischen Gedankengut“ nachgesagt werden. …
de.wikipedia.org/wiki/Helene_Partik-Pablé – Im Cache – Ähnliche Seiten
herzliche Grüsse aus Wien
Eva Nowatschek
nowatschek.snap@gmail.com
SNAP-Austria
http://www.snapnetwork.org/
SNAP Austria die Stimme
der Opfer sexueller
Gewalt durch Geistliche