Finnland: Homophobe Kampagne führt zu Kirchenaustritten

In Finnland haben tausende Menschen die evangelisch-lutherische Kirche nach einer homofeindlichen Kampagne verlassen.

Die Kampagne “älä alistu” (Beuge dich nicht) wurde von mehreren christlichen Gruppen unter Führung des Magazins “Nuotta” organisiert und ist zum Teil mit Kirchensteuern finanziert worden. Ziel der religiösen Aktivisten ist, schwule und lesbische Jugendliche davon zu überzeugen, dass sie von ihrer Homosexualität “geheilt” werden können. In auf Videoportalen veröffentlichten Kurzfilmen erklären Kronzeugen, dass sie ihre sexuelle Orientierung abgelegt hätten und jetzt ein christliches Leben führten. Eines der Videos vergleicht einen “geheilten” Schwulen mit geläuterten Mördern.

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http://www.queer.de/detail.php?article_id=13956

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  1. #1 von Barkai am 1. April 2011 - 09:46

    “Eines der Videos vergleicht einen „geheilten“ Schwulen mit geläuterten Mördern” – WIDERL:ICH!

    Das Gute daran ist aber, dass LGBT-Rechte und das Bewusstsein um diese sehr tief in der finnischen Gesellschaft verankert zu sein scheinen, wenn wenn Menschen allein durch homophobe Videobothscaften dzu motiviert werden, die Kirche zu verlassen. Und da ich annehme, dass es in FInnland nciht die Möglichkeit für Geisteranbeter gibt, sich mal eben die Bestimmungsrechte in sozialen Einrichtungen für eine mickrige Summer unter den Nagel zu reißen und in dessen Folge Gesinnungsterror unter den Angestellten zu verbreiten, können in Finnland die Menschen tatsächlich vollkommen frei und ohne ANgst austreten.

  2. #2 von DerHammer am 1. April 2011 - 10:16

    Homophobe Kampagne führt zu Kirchenaustritten

    bravo weiter so ……….immer schon weiter machen mit der hetzkampagne und den terror dann seit ihr noch schneller weg vom fenster !!