Reasonably Certain

Eine neue und originelle Art, Gläubigen die atheistische Weltsicht verständlich zu machen. Das Video vergleicht Atheisten mit Leuten, die im Kino (Beispiel: “Der 6. Sinn” mit Bruce Willis) den “plot twist”, die überraschende Wendung, schon zu Beginn vorhersehen und dann während der restlichen Spielzeit immer wieder in einzelnen Szenen bestätigt finden. Wer den plot twist nicht vorhersieht, der sieht gewissermaßen einen anderen Film (d.h. er deutet die Szenen anders).

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  1. #1 von LeBon am 20. Februar 2011 - 08:30

    Ich habe im Kino damals nicht gerufen “Bruce is a ghost,” weil mir das viel zu offensichtlich war. Dieser “Twist” war doch nach den Eingangsszenen klar und das mussten doch alle gesehen haben?! Zum Filmende war ich irritiert, dass das “gläubige” Publikum sich die ganze Zeit über Illusionen hingegeben hatte.
    Damals war ich nur irritiert.
    Heute bin ich entsetzt darüber, dass die Gläubigen immer noch nichts dazugelernt haben.
    Wir müssen lauter rufen.

  2. #2 von Deus Ex Machina am 20. Februar 2011 - 11:51

    Shyamalan ist meiner Ansicht nach der überbewertetste Regisseur des letzten Jahrzents. Der Mann drehte quasi nur überlange Versionen von schlechteren Episoden, wie man sie bei Outer Limits oder Twilight Zone hätte finden können. Überlang – und deswegen ohne den Drive, den diese Serien ausmachte. Und vor allem mit an den Haaren herbeigezogenen Enden. Ich erinner nur an “Signs” – die dümmste Invasion der Kinogeschichte, die nur endet, weil jemand einen Baseballschläger schwingt.

  3. #3 von Andreas P am 21. Februar 2011 - 20:36

    @LeBon: Ich wollt’ anderen nicht den Spass verderben, mir war’s nach ca. 15 Minuten klar. Ich hatte das Gefuehl, da in der Minderheit zu sein. Ich fand den Film gut gemacht (im Gegensatz zu praktisch allen nachfolgenden Filmen des Regisseurs).

    Aber angesichts der riesigen Logikloecher, an die der durchschnittliche Kinofan gewoehnt ist, wundert mich das auch nicht – das Beduerfnis nach logischer Konsistenz scheint nicht besonders ausgepraegt, triefige Gefuehligkeit oder hirnfreie Gewaltorgien scheinen sich auch ohne irgendwelche halbwegs plausible Story gut zu verkaufen.

    Womit wir dann wieder bei der Religion waeren…

  4. #4 von Sheldon Lee Cooper am 22. Februar 2011 - 18:59

    Das ist wie mit diesem Rainer aus dem anderen Thread. Hat man seinen Blogpost gelesen, ist er ein offenes Buch und man kennt ihn besser als er sich selbst.