Carsten Frerk zu Kirchenfinanzen

Dieses Video ist zwar schon ein paar Wochen alt, gibt aber einen guten Überblick über die Punkte in Sachen Kirchenfinanzen, die aktuell diskutiert werden. Jedenfalls aus kirchenkritischer Sicht.

Themen:

  • Millionen an Staatsleistungen werden jährlich an die Kirchen zusätzlich zu den Kirchensteuern bezahlt … warum?
  • Die Entschädigungen wegen der Säkularisierung 1803 bezogen sich auf die damaligen Bischöfe – aber nicht auf deren Nachfolger.
  • Die seit 1919 abzulösenden Staatsleistungen waren – Frerk zufolge – als Übergangslösung gedacht, bis das Kirchensteuersystem funktionierte.
  • Der bischöfliche Stuhl – eine geniale Idee: Er bekommt direkt keine Kirchensteuern und muss deshalb auch keine Rechenschaft ablegen. (Deshalb kann man Vermögen dort gut “verstecken”.)
  • Wenn man die Staatsleistungen jetzt auf einen Schlag ablösen wollte – welcher Einmalbetrag wäre zu zahlen?

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  1. #1 von Jocker am 16. November 2010 - 18:07

    hähä der hecht im karpfenteich …… gut so . er soll nur die verlogenen schön brav treiben .

  2. #2 von ichglaubsnicht am 16. November 2010 - 20:56

    Hat jemand gerade “Galileo” auf Pro7 gesehen? (Ich nicht, lese es nur gerade bei Twitter)
    Anscheinend wurde da angesprochen, dass Bischöfe direkt vom Staat bezahlt werden und wie viel sie verdienen. Gut dass das auch mal in den Infotainment-Mainstream-Medien landet, die haben eine Zielgruppe die man sonst vermutlich nicht so einfach erreicht.

  3. #3 von Wolfgang Klosterhalfen am 19. November 2010 - 05:55

    Gott ist gütig, Gott ist klasse,
    aber leider knapp bei Kasse.
    Hat kein Geld fürs Personal:
    Pastor, Bischof, Kardinal.
    Diese Jungs sind ziemlich teuer,
    knapp wird da die Kirchensteuer.
    Hilfe für das Sündikat
    kommt deshalb von Vater Staat.
    Der hilft gern beim frommen Werk,
    Näheres weiß Carsten Frerk.